Karas: Faymann darf Steuerzahlern nicht in Rücken fallen

Griechenland: "Wer Regeln nicht einhält, verhöhnt jene, die die Regeln einhalten"

Brüssel, 16. Juni 2015 (ÖVP-PD) "Als Regierungschef eines Eurolandes ist Faymann ein Vertreter der Geldgeber", erinnert
der Europaabgeordnete Othmar Karas den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann vor dessen Griechenlandreise.
Faymann dürfe den europäischen Steuerzahlern nicht in den
Rücken fallen. "Ich erwarte, dass zwischen Faymann und die europäischen Regeln kein Löschblatt passt", so Karas heute in Brüssel.

Karas erwartet von Faymann einen Appell an die griechische Regierung, die Verpflichtungen einzuhalten. "Es geht nicht
darum, ob der Bundeskanzler Verständnis für die schwierige
Lage Griechenlands hat, sondern ob in Europa die gegenseitigen Verpflichtungen eingehalten werden", so der Europapolitiker.
Nicht die EU breche die Regeln, sondern Griechenland wolle
seine Verpflichtungen nicht einhalten. "Wer Regeln nicht
einhält, verhöhnt jene, die die Regeln einhalten", betont
Karas.

Das Problem in der aktuellen Situation sei nicht die EU, "sondern dass Premierminister Tsipras im Wahlkampf seine Bevölkerung angelogen hat". Deshalb trage Faymann bei seiner
Reise "in dieser sensiblen Phase eine große Verantwortung", so Karas.

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