VIER PFOTEN: Erhöhung der Strafe für Tierquälerei richtiger Schritt

Richter sind jetzt in der Pflicht, das Gesetz auch zu vollstrecken

Wien (OTS) - VIER PFOTEN freut sich über die Möglichkeit zu härteren Strafen für Tierquäler, welche die heute, Dienstag, im Ministerrat beschlossene Reform des Strafgesetzes mit sich bringt. "Die Erhöhung des Strafrahmens von bisher maximal einem Jahr Freiheitsstrafe auf bis zu zwei Jahre, war ein wichtiger Schritt", sagt VIER PFOTEN Gründer und Präsident Heli Dungler.

"Es liegt jetzt an der österreichischen Richterschaft, Mut zu beweisen und das Gesetz auch zu vollstrecken bzw. härtere Strafen für Tierquäler auszusprechen", fordert Dungler die Justiz auf. "Die Möglichkeit einer bloßen Geldstrafe entfällt in Zukunft für Tierquäler. Da, wo es geboten ist, sind laut VIER PFOTEN auch unbedingte Freiheitsstrafen auszusprechen.

VIER PFOTEN hat ursprünglich die Erhöhung des Strafrahmens auf bis zu drei Jahre gefordert, wie es etwa in Deutschland oder der Schweiz bereits Realität ist, da somit die höchst unterschiedliche Intensität der Tierquälerei besser berücksichtigt hätte werden können. "Wir können aber auch mit zwei Jahren leben", sagt Dungler.

Die Politik, so Dungler abschließend, hat Gott sei Dank Tiere als fühlende Wesen mit dieser Novellierung aufgewertet. "Wir stimmen Frau Bundesminister Oberhauser hier vorbehaltlos zu, wenn sie sagt, wir sind alle aufgerufen, in unserem Alltag achtsam mit den Bedürfnissen der Tiere umzugehen, um unserer Verantwortung ihnen gegenüber gerecht zu werden."

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elisabeth Penz
Press Office Austria
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Linke Wienzeile 236, 1150 Wien

Tel: + 43 (0)1 895 02 02 - 66
Fax: + 43 (0)1 895 02 02 - 99
Mobil: + 43 (0)664 3086303
elisabeth.penz@vier-pfoten.org
www.vier-pfoten.at www.vier-pfoten.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPF0001