„STETS BEREIT statt STETS GESCHLOSSEN“ – Klares JA zum Erhalt des Hubschrauberstützpunktes in Vomp

Acht Monate „Prüfung“ einer finanziellen Beteiligung des Landes Tirol werden von der Realität brutal überholt

Vomp (OTS) - Während der Herr Verteidigungsminister und seine anscheinend überforderten Militärstrategen seit 15. Oktober 2014 (!) das Tiroler Angebot nach Ankauf eines Hubschraubers und damit den Erhalt dieses wichtigen Stützpunktes immer noch "seelenruhig in den warmen Heeresstuben prüfen", ist das Bundesheer bereits dringend nach verheerenden Unwettern und Muren im Einsatz; Gott sei Dank. Die Bilder, die uns aus den betroffenen Tälern und Gemeinden samt den Gesichtern der betroffenen Menschen nach wie vor erreichen, brauchen nicht weiter kommentiert zu werden. Denn dort, wo Lebenswerke in Minuten vernichtet werden, geht auch ein Stück Heimat und Seele verloren.

Gerade deswegen macht diese fehlende Sensibilität für Schutz und Sicherheitsmaßnahmen "aus dem Osten" so zornig, während Unwetter, Muren, Hochwasser in den letzten Tagen schwerste Schäden in Tirol angerichtet haben. Und durch die seit Jahren erprobte Zusammenarbeit der verschiedensten Einsatzkräfte vor Ort mit der Assistenz des österreichischen Bundesheeres abgemildert werden. Samt den bestens koordinierten Einsatzmannschaften, dem erprobten technischen Gerät und der Unterstützung aus der Luft. Vor allem durch die Flüge mit den Landesgeologen, um unmittelbar drohende weitere Schäden durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen hintanzuhalten. Und dennoch dem einzigen voll funktionsfähigen Hubschrauberstützpunkt im Westen der Republik und den besonderen Bedingungen im Hochgebirge den Garaus machen zu wollen, zeigt grob fahrlässige Unprofessionalität. Noch dazu zu einem Zeitpunkt, in welchem Milliarden Euro nach wie vor für kriminelle Banken "verbrannt" oder Milliarden Euro in verschiedenste "amici-investments" verlagert werden.

Wer da meint, mit der Schließung dieses Hubschrauberstützpunktes in Vomp gar das "Budget" sanieren zu können, unterliegt einem Grundirrtum und opfert willkürlich Sicherheit und Schutzgedanken der Bevölkerung und Wirtschaft in einem großen Teil der Alpenrepublik Österreich. Details und Hintergrundinformation zum Stützpunkt auf unserer Website www.gurgiserteam.at - "Ja zur Sicherheit in Tirol und Westösterreich ..." mit der Bitte, sich selbst ein Bild zu machen.

Dankenswerter Weise hat sich nun als erstes der gesamte Vorstand der Tiroler Arbeiterkammer auf der Unterschriftenliste "STETS BEREIT statt STETS GESCHLOSSEN" für den Erhalt per Unterschrift ausgesprochen und wurden nun auch sämtliche 279 Tiroler Gemeinden um Unterstützung ersucht. Damit die Landesposition gestärkt wird und auch dem Herrn Verteidigungsminister samt seinen Beratern klar wird, dass es nicht um ein "parteipolitisches Geplänkel", "Alibi-Einsparungsmaßnahmen" oder "ewige ministerielle Prüforgien" gehen darf, sondern um eine breite Willenskundgebung zum "bewährten Schutz der Bevölkerung und Wirtschaft im Hochgebirgsraum". "STETS BEREIT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH", wie es auf unserer Wehrdiensterinnerungsmedaille steht, darf keine Einbahn Richtung Osten sein. Dieses "STETS BEREIT" fordern wir nun für Tirol, Salzburg und Vorarlberg ein.

Wir erwarten also angesichts der unvorhersehbaren und dramatischen Katastrophenfälle, diese unerträgliche Missachtung eines fairen Kulanzangebotes Tirols zu beenden und stattdessen blitzartig daran zu arbeiten, mit den vernünftigen Kräften im Land eine Lösung für den dauerhaften Erhalt abzuschließen. Und eines dabei nicht zu vergessen:

Diese Forderung richten wir nicht als Bettler und Bittsteller Richtung Wien, sondern als Steuerzahlerinnen und Steuerzahler: "Denn diesen Hubschrauberstützpunkt haben weder BM Gerald Klug noch sein Beraterstab finanziert - es sind wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, egal aus welcher gesellschaftspolitischen Schicht und wir haben ein Recht darauf, dass unser Eigentum erhalten und nicht aus zentralistischen Ansätzen heraus ruiniert wird".

Die weitere Vorgangsweise ist daher vorgegeben: Rasche Hilfe in den betroffenen Orten und Tälern durch das österreichische Bundesheer in Zusammenarbeit mit den lokalen Organisationen, Unterstützung durch Aufklärungsflüge mit den Landesgeologen und in Folge eine positive Lösung des dauerhaften Erhalts des Hubschrauberstützpunktes samt Arbeitsplätzen in Vomp; durchaus mit einer ordentlichen Aufwertung.

Gurgiser & Team unterstützt diese Unabhängige Initiative zum Erhalt des Hubschrauberstützpunktes durch ehrenamtliche Beratung und zur Verfügung stellen verschiedener Strukturen.

Rückfragen & Kontakt:

Fritz Gurgiser
0043-664-1307070
fritz.gurgiser@a1.net

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BTI0001