Frauenstadträtin Frauenberger begrüßt StGB-Novelle

Frauennotruf ist für Betroffene rund um die Uhr erreichbar

Wien (OTS) - "Mit der heute im Ministerrat beschlossenen Novelle des Strafgesetzbuchs wird die Selbstbestimmung von Frauen gestärkt. Es ist wichtig, dass der Schutz vor sexueller Belästigung ausgeweitet wird, denn Übergriffe sind keine Kavaliersdelikte, sondern müssen geahndet werden. Dabei ist nicht wichtig, welcher Körperteil betroffen ist, sondern dass jede intensive und entwürdigende Belästigung strafbar ist," so die Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

Weiters begrüßt die Wiener Stadtpolitikerin die neue Bestimmung "Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung": "Nein heißt nein! Durch die neue Regelung ist erstmals auch sexuelle Handlung gegen den Willen des Opfers strafbar, wenn keine Drohung oder Gewalt vom Täter ausgeht. Das ist vor allem in den Fällen des so genannten "Freezing" wichtig, wenn Opfer aus Angst erstarren."

"Mein Ziel ist es, dass Frauen sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können. In einer Notsituation oder bei Sorgen um eine Freundin oder Bekannte können sich Wienerinnen rund um die Uhr an den 24-Stunden Frauennotruf unter 01/71719 wenden. Frauen verdienen aber ein Leben frei von Gewalt. Ich werde weiterhin für eine Gesellschaft kämpfen, in der Gewalt gegen Frauen der Vergangenheit angehört", betont Frauenberger abschließend. (Schluss) grs

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