ASFINAG: NUR JEDER ZEHNTE LENKER MACHT BEWUSST REGELMÄSSIG PAUSE

Kombination von Müdigkeit und Unachtsamkeit ist schuld an jedem zweiten tödlichen Unfall

Wien (OTS) - Nur jeder zehnte Verkehrsteilnehmer macht bewusst regelmäßig Pause. Erst wenn die Müdigkeit so richtig spürbar wird, sind 85 Prozent der Lenker bereit, eine Rast einzulegen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der ASFINAG. Daher startet die ASFINAG die neue Kampagne "Mach mal Pause", mit der die Gefahr von Übermüdung bewusster gemacht werden soll - den Startschuss gab Verkehrsminister Alois Stöger bei einem Pressegespräch am Dienstag in Wien. Denn Übermüdung ist in Kombination mit Unachtsamkeit die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle auf den Autobahnen. Allein heuer sind deswegen bereits zehn Menschen ums Leben gekommen, bei 20 Todesopfern insgesamt also die Hälfte!

Und dennoch sind viele Lenker deutlich zu lange unterwegs, bevor eine Rast eingelegt wird, wie die IFES-Umfrage im Auftrag der ASFINAG ergab. Nur jeder Zehnte legt bewusst regelmäßig eine Pause ein. 85 Prozent steuern erst dann einen Rastplatz oder eine Raststätte an, wenn sie merken, dass sie richtig müde sind. Zuvor gibt’s Pausen meist nur dann, wenn Beifahrer das wünschen. Durchgefahren werden dabei viel zu lange Strecken, vor allem auf dem Weg zum Urlaubsort. 68 Prozent fahren 300 Kilometer und mehr jedenfalls durch, und je jünger desto eher wird pausenlos gefahren. 81 Prozent der unter 30-Jährigen will auf diese Art schneller am Ziel sein.

Studie bestätigt ASFINAG-Umfrage

Diese Zahlen werden von der Forschung bestätigt. Einer Untersuchung des Grazer Schlafmediziners Manfred Walzl zufolge, waren von 1000 Pkw-Lenkern fast 30 Prozent an der Grenze zur Fahruntauglichkeit. "Die neue Kampagne der ASFINAG ist somit ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Verkehrssicherheit", sagt Minister Alois Stöger. "Die Gefahr von Übermüdung und Unachtsamkeit muss den Verkehrsteilnehmern bewusster werden", gibt ASFINAG-Vorstand Alois Schedl als Ziel aus. Die ASFINAG investiert daher nicht nur in sichere Verkehrsinfrastruktur, sondern auch in "Rast-Infrastruktur". "45 attraktive Rastplätze haben wir schon errichtet, einige weitere kommen noch dazu", weiß ASFINAG-Vorstand Klaus Schierhackl. "Das kostet viel Geld, aber Sicherheit ist unbezahlbar." Zusätzlich bieten 87 Raststätten attraktive Angebote zum Rasten - in Kooperation mit der ASFINAG gibt es daher auch über den Sommer spezielle vergünstigte leichte Menüs und Jausen.

Video "Kämpf nicht mit dem Schlaf"

Wie sich Müdigkeit am Steuer auswirkt, zeigt ein spezielles Video sehr anschaulich. Alle Informationen rund um die Kampagne (mit 200 Plakaten, Radiospots, Inseraten, Online-Schwerpunkt), die IFES-Umfrage, zehn Tipps gegen Müdigkeit am Steuer sowie das Video selbst gibt es auf www.asfinag.at/machmalpause Das Video steht auch zum Download und zur Weiterverwendung kostenlos zur Verfügung!

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ASFINAG
Walter Mocnik
Pressesprecher Steiermark und Kärnten
Tel.: +43 (0) 664 60108-13827
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