FPÖ-Mühlberghuber: Mehr Geld für Familien, dann steigt auch die Geburtenrate weiter!

Wien (OTS) - Erstmals seit 2011 ist die Geburtenbilanz in Österreich wieder positiv. 2014 kamen 81.722 Kinder zur Welt, um drei Prozent mehr als 2013. Niederösterreich liegt zwar unter dem Bundesdurchschnitt, aber auch hier wurden um 2,3 Prozent mehr Kinder geboren als 2013, insgesamt 14.296 Neuankömmlinge. "Das ist sehr erfreulich, allerdings können sich immer mehr Paare aufgrund steigender Lebenshaltungskosten und geringer finanzieller Förderung ein Kind gar nicht mehr leisten", sagt die niederösterreichische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Edith Mühlberghuber.

"Aber auch diejenigen, die sich für ein Kind entschieden haben, sind mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert", so Mühlberghuber weiter. Laut einer aktuellen Umfrage würden 14 Prozent von ihren Familien unterstützt, sieben Prozent müssten einen Kredit aufnehmen und vier Prozent müssten sich sogar Geld von Familie oder Freunden ausborgen, um über die Runden zu kommen. "In einem angeblich so reichen Land wie Österreich müssen Kinder für jeden leistbar sein", so Mühlberghuber, die von der rot-schwarzen Bundesregierung ein Familien-Maßnahmenpaket fordert. Es brenne nämlich der Hut. "Bei der Steuerreform wurden die Familien bereits ‚übergangen‘, sie werden nur mit ca. 100.000 Euro entlastet. Durch die Nichtanpassung der Familienbeihilfe an die Inflationsrate ist in den letzten zehn Jahren ein Wertverlust von 30 Prozent entstanden. Und schon derzeit sind ca. 270.000 Kinder und Jugendliche in Österreich armutsgefährdet", warnt Mühlberghuber.

Mühlberghuber schlägt daher, wie in vielen EU-Staaten praktiziert, die Anpassung der Familienbeihilfe, des Kinderbetreuungsgeldes und des Kinderabsetzbetrages an die Inflationsrate vor. "Kinder sind der größte Reichtum eines Staates und natürlich auch der individuellen Familie, das muss uns etwas wert sein", betont Mühlberghuber.

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