FPÖ-Kickl: Kein Platz für Naderer, Tadler und Co. in der FPÖ

Ins Reich der Latrinen-Gerüchte des Herrn Schnell zu verweisen seien auch die Behauptungen, dass die Bundespartei Statuten breche und sich über Beschlüsse hinwegsetze.

Wien (OTS) - "Auch wenn es Herrn Schnell nicht in sein Verschwörungsdenken passt, möchte ich festhalten, dass für Personen wie Naderer, Tadler und Co. kein Platz in der FPÖ ist. Das war bisher so und das wird selbstverständlich auch in Zukunft so sein", kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl diesbezügliche Behauptungen des Ausgeschlossenen. Weder auf Bundes- noch auf Landesebene sei die FPÖ ein Sammelbecken für abtrünnige Orange oder andere Mandatsräuber. Die diesbezügliche Beschlusslage der Freiheitlichen Partei sei glasklar. Einen Mandatsräuber zu hofieren und wieder in die Partei bzw. den Landtagsklub aufnehmen zu wollen, sei schon die Eigenproduktion von Herrn Schnell im Fall Wiedermann gewesen. Auch hier habe der Bund die Unrechtmäßigkeit dieser Vorgangsweise festgestellt.

Ins Reich der Latrinen-Gerüchte des Herrn Schnell zu verweisen seien auch die Behauptungen, dass die Bundespartei Statuten breche und sich über Beschlüsse hinwegsetze. "Das Gegenteil ist der Fall. Die beiden getätigten Ausschlüsse von Schnell und Doppler sind ebenso statutenkonform wie jede andere im Zusammenhang mit der Neuaufstellung der FPÖ-Landesgruppe Salzburg getroffene Entscheidung der Bundes- und Landespartei" erklärte Kickl. Es sei Karl Schnell gewesen, der Regelungen nach Belieben außer Kraft gesetzt und ignoriert habe, um seine Ich-AG umzusetzen. Rupert Doppler und er hätten ohne jede rechtliche Grundlage Personen, die intern Kritik am gleichermaßen autoritären wie chaotischen Führungsstil geübt oder die Rückgabe von geraubten Mandaten verlangt hätten, einfach kalt gestellt.

"Zu diesem fortgesetzten Willkürverhalten von Schnell gehörte es übrigens auch, dass er bis zuletzt seine Funktion als Klubobmann offenbar mit der des Parteiobmanns verwechselt hat, die er ja laut Beschluss des Landesparteitags nicht mehr inne hatte", schloss Kickl.

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