Königsberger-Ludwig: Bund soll Vorbild für Inklusion werden

SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung hofft auf Einlenken der ÖVP

Wien (OTS/SK) - Zu "100 Prozent" unterstützt SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig, die Forderung der Volksanwaltschaft, wonach der Diskriminierungsschutz im Bundesdienst verankert werden soll. "Die SPÖ nimmt Inklusion ernst, daher werde ich mich im Rahmen der geplanten Dienstrechtsnovelle für einen Diskriminierungsschutz im Bundesdienst einsetzen", so Königsberger-Ludwig am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Menschen mit Behinderung müssen demnach eine Chance auf eine Anstellung im Bundesdienst haben. ****

Königsberger-Ludwig sieht in der Verankerung des Diskriminierungsschutzes mehr als eine Symbolwirkung für die restliche Gesellschaft. "Es wäre nicht nur ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal. Vielmehr würden wir endlich die von Österreich unterzeichnete UN-Behindertenkonvention umsetzen", so die SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung. Sie hofft, dass sich der Koalitionspartner bis zum Herbst dazu durchringen kann. Ein von Königsberger-Ludwig geplanter Entschließungsantrag zum Diskriminierungsschutz bei der letzten Parlamentssitzung scheiterte an der ÖVP. "Ich bin aber zuversichtlich, dass die ehemalige ÖVP-Abgeordnete und jetzige Volksanwältin Brinek ihre ehemaligen KollegInnen von der Sinnhaftigkeit dieses Diskriminierungsschutzes überzeugen kann", sagt Königsberger-Ludwig. (Schluss) bj/rm

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