EVENTcon 2015: Die Dimension von Ereignissen

Nachbericht zur Eventmanagement-Fachtagung an der FH St. Pölten

St. Pölten (OTS/FHSTP) - Der Studiengang Media- und Kommunikationsberatung der FH St. Pölten mit seinem Schwerpunkt im Bereich Eventmanagement lud diese Woche zur 4. EVENTcon ein. Am Programm standen neben Workshops und Fachvorträgen ein Event-Design-Slam.

Event und Emotion

Events seien vergleichbar mit Korallenfischen: Jeder ist bunt und will auffallen. Doch wenn alle grell sind, wird es schwierig, einzelne noch wahrzunehmen. EventveranstalterInnen ließen sich daher in den letzten Jahren immer wieder neue Formate einfallen, um wieder aus der Masse hervorzustechen, erklärte Thomas Duschlbauer, Dozent im Bereich Medien und Wirtschaft und Organisator der EVENTcon in seiner Eröffnungsrede zur Veranstaltung.

Postmodernes Marketing orientiert sich am Erlebnis und inszeniert daher zunehmend emotionalisierende Ereignisse, an denen die KonsumentenInnen auch aktiv teilnehmen können. Solche Ereignisse sind temporärer Natur oder finden auch dauerhaft etwa in Markenarchitekturen statt. Schwerpunkt der diesjährigen EVENTcon waren die Dimensionen von Ereignissen.

"Was ist in unserer Gesellschaft der Superlative überhaupt noch ein Ereignis, bzw. wie gelingt es, mit gängigen Erwartungen zu brechen? Und wie gehen EventmanagerInnen damit um, dass KonsumentInnen mit den sozialen Medien quasi als KomplizInnen künftig immer mehr zu ProsumerInnen innerhalb der Ereignisindustrie werden?", so Duschlbauer. Eine Antwort auf die Frage gab Andreas Horbelt, freier Kreativdirektor aus Köln. Ein Ereignis sei immer ein abgeschlossenes Live-Erlebnis, das für einzelne Personen individuelle Bedeutung hat und an das sie sich erinnern können. Zudem betonte Horbelt, dass die Eventbranche nicht nach Nachwuchs, sondern nach Wildwuchs suchen würde.

Weitere Vortragende auf der Fachtagung waren der Medienkünstler Gerhard Harringer von den Fabrikanten aus Linz, Hans Geißlinger von den Berliner Storydealern sowie Arthur Hagg von der Steel Division der voestalpine.

Event-Design-Slam

Im Anschluss an Vorträge wurde in Workshops an der Entwicklung unvergesslicher Ereignisse gearbeitet. Die TeilnehmerInnen der Konferenz erhielten dabei Einblicke, wie Interventionen im öffentlichen Raum inszeniert werden.

Bei einem Event-Design-Slam wurden mit Hilfe von Design-Thinking-Methoden ein KundInnen-, LieferantInnen und ServicepartnerInnen-Event für die Steel Division der voestalpine erarbeitet. Studierende der FH St. Pölten hatten sich im Vorfeld mit der Unternehmenskultur, den Werten und gegenwärtigen Schwerpunkten des Konzerns befasst und entwickelten nun ausgehend von einem Briefing kreative Leitideen für das Event, das im Oktober 2016 stattfinden soll.

Die besten Ideen wurden zum Abschluss der Veranstaltung bei einem Pitch mit Juryentscheidung ermittelt. Gewonnen hat ein Team von Studierenden, das den Event entlang einer Zeitachse zwischen Vergangenheit und Zukunft des Konzerns ausrichten würde.

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