„Orientierung“ mit Porträt von Bischof Krautwaschl

Am 14. Juni um 12.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert "Orientierung" am Sonntag, dem 14. Juni, um 12.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

"Priester bin ich für die Menschen" - Bischof Krautwaschl im Porträt Am kommenden Sonntag wird Wilhelm Krautwaschl zum Bischof geweiht und übernimmt damit, im Alter von 52 Jahren, das Hirtenamt in der Diözese Graz-Seckau. Der gebürtige Steirer war zuletzt Regens im Augustinum, dem Bischöflichen Zentrum für Bildung und Berufung sowie Regens des Bischöflichen Seminars. "Orientierung" begibt sich auf Spurensuche und besucht Weggefährten, Freunde und Familienmitglieder, die den Lebensweg von Wilhelm Krautwaschl begleitet haben. Zu Wort kommen u. a. seine Mutter, sein Bruder, Freunde aus der Fokolar-Bewegung und ein Mitbewohner der "Priester-WG", in der Krautwaschl seit Jahren wohnt.
Und natürlich blickt in diesem Beitrag auch Wilhelm Krautwaschl selbst zurück auf seine bisherigen Lebensstationen. Ein zentraler Satz des neuen Bischofs von Graz-Seckau: "Priester bin ich für die Menschen". Bericht: Christoph Riedl-Daser.

Gleichgeschlechtliche Ehe: US-Kirchen im Wandel
Die Ehe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen - in mehr als der Hälfte aller amerikanischen Bundesstaaten ist die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren bereits erlaubt. Und schon Ende dieses Monats will der Oberste Gerichtshof in den USA darüber entscheiden, ob schwule und lesbische Paare bald im ganzen Land heiraten dürfen. Ein politischer und gesellschaftlicher Wandel, der vor wenigen Jahren völlig undenkbar gewesen ist, der nun aber auch zu einer Diskussion innerhalb der amerikanischen Kirchen führt. Zwar gilt Homosexualität in vielen US-Glaubensgemeinschaften immer noch als Sünde, die gleichgeschlechtliche Ehe als großes Tabu. Doch einige Kirchen wollen das nun ändern - und öffnen auch homosexuellen Paaren ihre Tore. Bericht: Verena Gleitsmann.

Einsatz in Peru: Als österreichischer Missionar in den Anden
Der katholische Priester Franz Windischhofer, ein Mühlviertler, kam vor 35 Jahren nach Peru. In der Anden-Region Arequipa betreut er fünf Pfarren - auf einem Gebiet, das so groß ist wie das Bundesland Salzburg. Dabei wirkt er nicht nur als Pfarrer, sondern auch als Sozialhelfer, Bauherr, Tourismusberater und Historiker. Die Höhenlage macht seine Arbeit täglich zum Erlebnis: In einer Seehöhe von bis zu 5.000 Metern ist er unterwegs. Wenn es nicht stürmt und regnet, ist das Panorama atemberaubend. Was "Padre Franz" antreibt, ist nicht nur die Sorge um die Menschen, die ihm anvertraut sind, sondern auch um die Natur, die ihm viel bedeutet. Bericht: Christian Rathner.

Respektvolles Miteinander: Die Evangelische Ghanaische Gemeinde in Wien
"Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat", unter diesem biblischen Leitspruch feiert derzeit die kleine Evangelische Ghanaische Gemeinde in Wien ihr zehnjähriges Bestehen. In der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. in Wien-Simmering haben die Ghanaer "Freiraum" gefunden, in dem sie ihre eigene Feierkultur pflegen und ihre Art, Christ oder Christin zu sein, entwickeln können. Eine besondere Rolle nimmt dabei auch der Chor der Ghanaischen Gemeinde ein: Mit bis zu 45 Sängerinnen und Sängern, unter der Leitung von Kojo Taylor, baut man - immer wieder - musikalische Brücken zwischen Schwarz und Weiß. Bericht:
Brigitte Wojta.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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