Fall Mario: WTV appelliert – Schauen Sie nicht weg

WTV-Präsidentin Petrovic: „Es liegt in der Verantwortung von uns allen, diesen Menschen zu helfen und Gefahren für die Gesellschaft zu verhindern“.

Vösendorf (OTS) - Der Fall des auf brutalste Weise im deutschen Troisdorf bei Bonn getöteten Zirkusponys Mario schockiert auch Österreich. Eine Verdächtige konnte bereits gefasst werden, die sich auch geständig zeigte. Offenbar dürfte die junge Frau an schweren psychischen Störungen leiden. Bereits vor zwei Jahren hatte die damals 17jährige gestanden, mehrere Tiere in Krefeld getötet zu haben. Das Gericht verurteilte sie damals zu einer Jugendstrafe von einem Jahr auf Bewährung. Gleichzeitig kam sie in psychologische Behandlung. "Fälle wie dieser sind für geistig normale Menschen nur schwer nachvollziehbar. Es bleibt zu hoffen, dass die junge Frau nun endlich die Hilfe bekommt, die sie braucht, denn offenbar ist das nicht passiert. Dennoch darf man nicht vergessen - jegliche Gewalt ob gegen Mensch oder Tier ist abzulehnen und gerade Personen mit schweren psychischen Problemen, die nicht die Betreuung bekommen die nötig ist, werden damit zu einer großen Gefahr für Tiere, Menschen und Umwelt", so WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic. Gewalt gegen die wehrlosesten Lebewesen ist oft eine Einstiegsdroge für noch schlimmere Gewalttaten.

Helfen Sie

Daher appelliert die WTV-Präsidentin an die Bevölkerung: "Schauen Sie nicht weg. Wenn Ihnen Fälle dieser Art auffallen, informieren Sie umgehend die Behörden. Es liegt in der Verantwortung von uns allen, diesen Menschen zu helfen und Gefahren für die Gesellschaft zu verhindern".

Rückfragen & Kontakt:

Mag. (FH) Oliver Bayer
Öffentlichkeitsarbeit

Wiener Tierschutzverein
Triester Straße 8
2331 Vösendorf

Mobil: 0699/ 16 60 40 66
Telefon: 01/699 24 50 - 16
oliver.bayer@wr-tierschutzverein.org
www.wr-tierschutzverein.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WTV0001