„Heimat Fremde Heimat“ über Wahlmotive türkischer Migranten

Am 14. Juni, um 13.30 Uhr in ORF

Wien (OTS) - Silvana Meixner präsentiert "Heimat Fremde Heimat" am Sonntag, dem 14. Juni, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Wahlmotive der türkischen Migranten
Bei der Parlamentswahl in der Türkei am 7. Juni 2015 durften rund 108.000 in Österreich lebende türkische Staatsbürger/innen mitbestimmen. Die Wahl war für das parlamentarische System in der Türkei entscheidend. Um seine Macht weiter auszubauen, wollte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan durch eine Verfassungsänderung ein Präsidialsystem einführen. Seine Partei AKP erlitt aber eine Wahlniederlage. Die Wahlbeteiligung in Österreich war im Vergleich zu anderen Ländern, wo türkische Staatsbürger/innen leben, zwar höher, ist aber mit etwa 35 Prozent doch eher niedrig ausgefallen. Über die Gründe dafür und die Wahlmotive dieser Wählerinnen und Wähler berichtet Mehmet Akbal.

"Das Korrektiv" - Filmemacherinnen für Gerechtigkeit
Die Filmemacherinnen Nina Kusturica und Nathalie Borgers leisten mit ihrer Arbeit, wie den Filmen "Little Alien" und "Fang den Haider" oder mit dem Theaterstück "Papa Leone", einen Beitrag zu mehr Transparenz und gesellschaftliche Gerechtigkeit. Als zugewanderte Künstlerinnen setzen sie ihre Distanz zur österreichischen Kultur als Stärke ein und halten dem Publikum aus ihrem besonderen Blickwinkel einen Spiegel vor das Gesicht. "Lautloses hörbar, Unsichtbares sichtbar machen" ist das Credo der Filmemacherinnen, die sich mit Migration, Frauenthemen und aktuellen politischen Problemen befassen. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

"Friedensstiftendes Wörterbuch"
Fern der Heimat sucht der pensionierte UNO-Beamte und gebürtige Inder Antony Puthenpurackal nach einer Lebensaufgabe, die gänzlich der Verständigung gewidmet ist. Vor Kurzem veröffentlichte er ein mehrsprachiges Wörterbuch, das mit insgesamt sieben Sprachen ins "Guinness Buch der Rekorde" kommen könnte. Aktuell arbeitet er schon an einem neuen Wörterbuch, das etwa 11 Sprachen beinhalten soll. Nach der Vorstellung von Puthenpurackal kann man das ethnische, kulturelle und religiöse Konfliktpotenzial in Europa in den Griff bekommen -einerseits durch Mehrsprachigkeit, andererseits zum Beispiel mit Meditation. Dalibor Hýsek hat Antony Puthenpurackal in seinem Wiener Domizil besucht.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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