Junge Generation in der SPÖ startet BürgerInneninitiative für bezahlbares Wohnen

Universalmietrecht, Zweckwidmung der Wohnbaufördermittel und eine Leerstandsabgabe sind konkrete Lösungsvorschläge, damit Wohnen für Junge wieder leistbar wird

Wien (OTS/SK) - "Wir wollen, dass sich junge Menschen wieder Wohnungen leisten können, die nicht das gesamte Einkommen verschlingen", sagt Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ am Freitag. "Wir verstehen Wohnen als Grundrecht, daher müssen dringend Maßnahmen gesetzt werden, um Wohnungen wieder günstiger anbieten zu können", ergänzt Stefan Kühnel, Leiter der Projektgruppe Wohnen in der JG. Die Junge Generation in der SPÖ startet daher eine BürgerInneninitiative mit konkreten Vorschlägen, um Wohnungen wieder bezahlbar zu machen.****

Die Nettomiete beträgt in Ballungszentren am privaten Wohnungsmarkt annähernd 10Euro/m2. Rechnet man die Umsatzsteuer hinzu, sind viele Menschen mit Mieten von über 800Euro für eine 75m2-Wohnung konfrontiert. "Diese exorbitant hohen Mieten sind einfach untragbar -es müssen dringend Lösungen geschaffen werden, dass Wohnen endlich für alle Menschen leistbar wird", so Kucharowits weiter.

Ztl.: Universalmietrecht: Keine Willkür bei der Berechnung des Mietzinses

"Die SP-Wohnbausprecherin Ruth Becher hat hier bereits ein konkretes Modell vorgelegt: Der Basispreis der Wohnung soll bei maximal 5,50Euro/m2 für eine Normwohnung zwischen 30 und 150m2 liegen. Zusätzlich dazu sollen die Zu- und Abschläge klar geregelt werden", erklärt Kucharowits. "Dieses Modell soll für alle Wohnungen - nicht dabei die gemeinnützigen - ab einem Bestandsalter von 20 Jahren eingeführt werden und verspricht eine Transparenz bei der Zusammensetzung des Mietzinses", so Kühnel weiter.

Ztl.: Weg frei für eine Leerstands- und Zweitwohnsitzabgabe

"Während viele Menschen auf Wohnungssuche sind, stehen unzählige Immobilien leer! Wir fordern ein ganz klares Nein zur Spekulation mit Wohnraum und setzten uns dafür ein, dass Gemeinden die Möglichkeit haben sollen, eine Leerstands- oder Zweitwohnsitzabgabe einheben zu dürfen", bekräftigt Kucharowits.

Ztl.: Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbaufördermittel

Seit 2008 sind die Wohnbaufördermittel nicht mehr zweckgewidmet. "Eine Wiedereinführung und damit die tatsächliche Verwendung der Wohnbaufördermittel für den Wohnbau führt zu einer Erhöhung der Bauleistung und daher zu günstigeren Mieten und einem Impuls für die Bauwirtschaft", erklärt die JG-Bundesvorsitzende.

Ztl.: Wiedereinführung der HausmeisterInnen

Die HausmeisterInnen sind das soziale Bindeglied in einer Wohngemeinschaft. "Wir fordern eine Wiedereinführung, damit das Wohnhaus auch zum Wohlfühlhaus wird", so Stefan Kühnel weiter Unter www.billiger-wohnen.jetzt sind sämtliche Informationen zur BürgerInneninitiative verfügbar. Auch die Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen werden. (Schluss) up

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