AMS unterstützt zweijährige Kampagne „GewaltFREI LEBEN“

Kampagne ist österreichweite Maßnahme der Frauenministerin und des Vereins Autonomer Frauenhäuser zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern

Wien (OTS) - Das AMS beteiligt sich bundesweit an der Kampagne "GewaltFREI LEBEN" der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und des Vereins Autonomer Österreichischer Frauenhäuser (AÖF) und veranstaltet gemeinsam mit dem Verein Österreichischer Frauenhäuser Workshops und Infotage für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um diese für die Beratungssituation mit betroffenen Kundinnen zu schulen.
"Gewalterfahrungen im privaten und beruflichen Umfeld machen es Frauen oft sehr schwer, einer Erwerbsarbeit nachzugehen und sich damit ein eigenständiges Leben zu sichern. Neben der menschlichen Betroffenheit ist dies der Grund für unsere Bemühungen, Frauen in der Beratung zu unterstützen und Auswege aufzuzeigen", erklärte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice.

Das AMS möchte ein klares Zeichen gegen Gewalt durch Information und Sensibilisierung setzen und sieht sich dabei auch als Informationsdrehscheibe für Betroffene. So wurde zum Beispiel die Ausstellung "Silent Witnesses" in AMS-Geschäftsstellen präsentiert, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Ziel ist es dabei auch, die Haltung des AMS gegen Gewalt sichtbar zu machen und in der Beratungssituation wenn notwendig auf vorhandene Unterstützungsangebote hinzuweisen.

"Die enge Kooperation mit dem AMS im Rahmen von "GewaltFREI LEBEN" bietet eine weitere Möglichkeit, Gewalt an Frauen als gesamtgesellschaftliches Problem zu thematisieren und sowohl AMS-BeraterInnen als auch Betroffene von Gewalt in der Familie als auch am Arbeitsplatz zu stärken und zu unterstützen", so Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF.

Die Kampagne ist eine Maßnahme des Nationalen Aktionsplans (NAP) zum Schutz von Frauen vor Gewalt des Bundesministeriums für Bildung und Frauen (BMBF). Die wird vom BMBF gesteuert und vom Verein AÖF koordiniert. Die Finanzierung erfolgt durch die Europäische Kommission und das BMBF. Mehr Information unter www.gewaltfreileben.at.

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Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich, Bundesgeschäftsstelle
Dr. Beate Sprenger
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