Rote Jugendorganisationen erteilen Entholzers Vorschlag nach Mitgliederbefragung klare Absage

Sozialdemokratie muss seinen Grundsätzen treu bleiben und zu Parteitagsbeschlüssen stehen

Wien (OTS) - Die Vorsitzenden der roten Jugendorganisationen Katharina Kucharowits (JG), Julia Herr (SJ), Rasha Abd El Mawgoud (VSStÖ), Heli Gotthartsleitner (Rote Falken) und Florian Hohenauer (FSG-Jugend) lehnen eine SP-Mitgliederbefragung, wie sie heute Reinhold Entholzer vorgeschlagen hat, entschieden ab!*****

"Dass die FPÖ eine rechtsextreme Partei ist, hat sich seit dem letzten Bundesparteitag nicht geändert. Noch immer schürt ein HC Strache mit populistischen Ansagen Hass und Angst und an den Argumenten, die beim letzten Bundesparteitag gegen eine Rot-Blaue Koalition gesprochen haben, hat sich nichts geändert. Eine Anpassung dieser Position steht daher für uns nicht zur Debatte", so Katharina Kucharowits und Julia Herr.

"Genosse Entholzer soll seinen antifaschistischen Grundsatz leben und nicht versuchen, aus politischem Kalkül eine Koalition mit der FPÖ zu forcieren!", so Florian Hohenauer.

"Gerade in Oberösterreich ist die FPÖ unter einem Manfred Haimbuchner an rechten Positionen und Populismus nicht zu übertreffen. Wie kannst du eine Zusammenarbeit mit diesen Hetzern erwägen, Reini?", fragt Heli Gotthartsleitner.

"Die Entwicklungen im Burgenland sind für die Sozialdemokratie schlimm genug und werden nicht ohne weitere Proteste hingenommen", ergänzt Rasha Abd El Mawgoud. "Wir brauchen kein ‚Umfallen’ in unseren Positionen, wir braucheneine deutliche Abgrenzung zur FPÖ und ein starkes Signal, dass mitdieser rechtspopulistischen Partei keine vernünftige Zusammenarbeitmöglich ist. Bleiben wir unseren Grundwerten treu", so dieVorsitzenden.

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