LR Gerhard Köfer: „Platzt bei der Landesholding eine 84 Millionen Euro-Finanzbombe?"

Team Kärnten-Landesrat fordert sofortige und lückenlose Aufklärung

Klagenfurt (OTS) - Neben dem HYPO/HETA-Desaster, der Rekordverschuldung im Land und den noch immer unbekannten finanziellen Folgen des HCB-Skandals droht in Kärnten aktuell die nächste Finanzbombe zu explodieren: "Hierbei geht es um eine angebliche Steuerschuld der Kärntner Landesholding (KLH) in Zusammenhang mit dem Zukunftsfonds, die wahrscheinlich ein Volumen von rund 84 Millionen Euro ausmachen kann", berichtet heute, Donnerstag, Kärntens Landesrat Gerhard Köfer. "Ich fordere von der Kärntner Landesholding, von Landeshauptmann Kaiser und von der zuständigen Finanzreferentin Gaby Schaunig sofortige und lückenlose Aufklärung über diese drohende Belastung der Landesholding, die diese - ohne den Zukunftsfonds anzutasten - niemals von sich aus alleine wird stemmen können. Die Liquidität der KLH ist scheinbar in größter Gefahr."

Köfer kritisiert in Bezug auf diese Finanzbombe heftig, dass weder die Landesholding selbst, noch die Verantwortungsträger in der Regierung es bis heute der Mühe wert gefunden haben, die Öffentlichkeit über die aktuellen Vorgänge umfassend in Kenntnis zu setzen: "Das Außenbild der Koalition ist seit vielen Monaten von Intransparenz, Vertuschungs- und Kalmierungsversuchen geprägt. Durch die aktuelle Nicht-Kommunikation in dieser Causa wird dieses Bild noch zusätzlich verstärkt. Rot, Schwarz und Grün unternehmen nichts, um das Vertrauen der Bevölkerung wieder zurückzugewinnen."

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