Grüne mit scharfer Kritik an Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Walser kündigt Antrag zu Inklusion in der Schule an

Wien (OTS) - Der Monitoringausschuss wacht über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Den vorliegenden Begutachtungsentwurf des Bildungsministeriums zur Umbenennung der Sonderschulen für schwerstbehinderte Kinder in Sonderschulen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf kommentiert der Monitoringauschuss in seiner Stellungnahme wie folgt: "Ein substanzieller Beitrag zur Umsetzung der Konvention ist sieben Jahre nach Ratifizierung nur bedingt zu erkennen, der Ausschuss vermisst nach wie vor tiefgreifende Reformen."

"Auch ich vermisse diese tiefgreifenden Reformen", unterstützt Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, die Forderung des Monitoringausschusses nach einem Inklusiven Schulsystem. Er verweist weiter auf die ebenfalls kritische Stellungnahme des Vereins Bizeps. "Kein Kind darf zurückgelassen oder ausgeschlossen werden", so Walser: "Gemeinsam mit meiner Kollegin Helene Jarmer werde ich kommende Woche einen Antrag im Parlament einbringen, der die Einhaltung der UN-Behindertenrechtskonvention, die Schaffung eines Inklusiven Schulsystems und den Ausbau der Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik zu Beratungs-, Service- und Verwaltungszentren für alle schulischen Inklusionsbelange beinhaltet".

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0007