FPÖ-Podgorschek: Mutmaßungen und Halbwahrheiten bringen uns im Hypo-U-Ausschuss keinen Deut weiter

"Man muss die Kärntner Kirche im Dorf lassen – und sie nicht zu ‚Notre Dame‘ in Paris aufbauen. Denn der wahre Sündenfall war die Notverstaatlichung"

Wien (OTS) - "Erich Kandler sollte im Hypo-Untersuchungsausschuss als Auskunftsperson über seine Wahrnehmungen als Deloitte-Prüfer Auskunft geben. Stattdessen hat er über weite Strecken Mutmaßungen mit politischer ‚Schlagseite‘ angestellt. Da hat jemand offenbar manchmal nicht genau gewusst, in welcher Funktion er hier ist", kritisierte heute NAbg. Elmar Podgorschek, FPÖ-Fraktionsobmann im Hypo-Untersuchungsausschuss.

"Die seiner Ansicht nach ‚ultimative Einflussnahme‘ des verstorbenen Landeshauptmannes Haider konnte Kandler auch auf mehrmalige Nachfrage hin nicht durch eigene Wahrnehmungen belegen. Die angebliche ‚Chancenlosigkeit‘ der Aufsicht gegen Haider konnte Kandler ebenfalls nicht durch eigene Wahrnehmungen belegen", so Podgorschek. Was die eigene Rolle und die seines ehemaligen Arbeitgebers Deloitte betreffe, habe sich Kandler schon gleich viel weniger kritisch gezeigt.

"Mutmaßungen und Halbwahrheiten bringen uns in der Aufklärung des Hypo-Desasters keinen Deut weiter. Man muss die Kärntner Kirche im Dorf lassen - und sie nicht zu ‚Notre Dame‘ in Paris aufbauen. Denn der wahre Sündenfall war die Notverstaatlichung, hier begann sich die Milliarden-Verlust-Spirale erst so richtig zu drehen", so Podgorschek.

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