JG Kucharowits/Zauner-Bichiou: „Minister Kurz will arbeitslosen Menschen Sozialleistungen streichen!“

Angriff gegen die Ärmsten der Armen ist gänzlich falscher Ansatz

Wien (OTS/SK) - "Ein Grundwert der Europäischen Union ist die Niederlassungsfreiheit! Minister Kurz stellt sich mit dem neuesten Vorschlag, Sozialleistungen für EU-BürgerInnen zu streichen, gegen die Idee eines vereinten Europas und schürt mit populistischen Kürzungsvorschlägen Ängste bei arbeitslosen EU-BürgerInnen in Österreich", so Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ. "Natürlich müssen Menschen einen Anspruch auf Sozialleistungen haben, wenn sie in Österreich erwerbstätig waren", fordert Daniela Zauner-Bichiou, Leiterin der Projektgruppe "Europa in der JG".****

"Wie kann man einer alleinerziehenden Mutter, die einige Monate in Österreich gearbeitet hat und durch Insolvenz des Arbeitgebers arbeitslos geworden ist, den letzten Cent aus der Tasche ziehen wollen? Die Maßnahmen, die Minister Kurz hier vorschlägt, sind keineswegs gerechtfertigt. Österreich grenzt sich dadurch aus der Europäischen Gemeinschaft aus. Dass diese Forderung von einem Minister, der für europäische Angelegenheiten zuständig ist, kommen, stößt einmal mehr auf Unverständnis", so Kucharowits weiter.

"Wir wollen eine Europäische Union, in der sich die Menschen sicher fühlen und nicht im Stich gelassen werden. Weder an den Grenzen Europas, noch innerhalb der Staatengemeinschaft, dürfen die Menschen mit ihrem Schicksal allein gelassen waren", so Kucharowits und Zauner-Bichiou. (Schluss) sc

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