Kulturminister Ostermayer: Wien hat weltweit erste spartenübergreifende Biennale

Eröffnung der VIENNA BIENNALE 2015 – Ideas for Change

Wien (OTS) - "Es ist sehr erfreulich, dass gerade in Wien, in einer Stadt, die mit ihren verschiedenen Kunstströmungen international beachtet ist, die erste spartenübergreifende Biennale Weltpremiere feiert", so Kulturminister Josef Ostermayer heute, Donnerstag, anlässlich der Eröffnungspressekonferenz zur "Vienna Biennale 2015:
Ideas for Change" im MAK. "Veränderungen bedingen - damit sie auch tatsächlich gelingen und umgesetzt werden können - ein hohes Kreativitätspotential. Wien, Österreich und seine Kulturinstitutionen schaffen mit der Biennale die Aufmerksamkeit für die zukünftigen Herausforderungen, da die technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte einen neuen Blick auf unsere Gegenwart und Zukunft erfordern. Ich bin überzeugt, dass die hier versammelten Beiträge aus Kunst, Design und Architektur großen Anklang finden werden, egal ob in Form von Ausstellungen, Workshops oder Vorträgen", so der Minister.

Von 11. Juni bis 4. Oktober soll die VIENNA BIENNALE dazu inspirieren, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, unsere Umgebung lebenswerter zu gestalten. Die positiven Impulse dafür müssen aus der Kreativität kommen - aus der Kunst, dem Design und der Architektur -wie der Leiter und Initiator der VIENNA BIENNALE, Christoph Thun-Hohenstein festhält. "Die VIENNA BIENNALE startet aber nicht bei der Stunde null: sie schließt an die Tradition von Wien um 1900 an. Damals war Wien eines der Zentren der westlichen Moderne. Die Biennale ist die Chance, wieder zukunftsrelevante Modelle zu entwickeln", erklärte Ostermayer. Das alles soll an mehreren Ausstellungsorten und im öffentlichen Raum geschehen, sodass eine starke Präsenz in der Stadt spürbar wird. Gemeinsamkeit der Projekte sind die Potenziale und Probleme von Städten, wobei eine Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfolgt. Die Besonderheit des Konzepts macht sich nicht nur durch das Sprengen von Genregrenzen bemerkbar, sondern auch durch das Zusammenwirken von mehreren Kultureinrichtungen. Das MAK kooperiert dabei mit der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kunsthalle Wien, dem Architekturzentrum Wien, der Wirtschaftsagentur Wien und dem AIT - Austrian Institute of Technology. Als Kuratorinnen und Kuratoren stellten zahlreiche namhafte Persönlichkeiten ihr Kreativpotential zur Verfügung: Pedro Gadanho, Harald Gruendl, Maria Lind, Peter Weibel, Gerald Bast, Dietmar Steiner, Thomas Geisler, Bärbel Vischer, Marlies Wirth.

Fotos aus dem MAK sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, www.fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar. Details zur Biennale stehen auf http://www.viennabiennale.org/ zur Verfügung.

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