WKÖ: Treichl folgt Rothensteiner als Obmann der Bundessparte Bank und Versicherung

WKÖ-Präsident Leitl und der neu gewählte Spartenobmann Treichl würdigen „Rothensteiners nachhaltige Leistungen von der Euro-Umstellung bis zur Basel III-Umsetzung

Wien (OTS) - Nach 18 Jahren - von 1997 bis 2015 - an der Spitze der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) endet die Funktionsperiode von Walter Rothensteiner. 1997 war Rothensteiner, Generaldirektor der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) und Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes (ÖRV), erstmals zum Obmann der Kreditsparte gewählt worden, eine Wiederwahl ist nun nach dreieinhalb Perioden nicht mehr möglich.

Einstimmig wurde bei der Spartenkonferenz der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich heute, Donnerstag (11. Juni 2015), Andreas Treichl, Vorstandsvorsitzender der Erste Group Bank AG, zum Bundesspartenobmann gewählt und folgt damit in der Funktion als Sprecher und oberster Interessenvertreter der heimischen Kredit- und Versicherungswirtschaft auf Rothensteiner.

Mehr als drei Funktionsperioden lang hat dieser "erfolgreich und mit unermüdlichem Engagement die Kredit- und Versicherungswirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene vertreten", stellt der neu gewählte Bundesspartenobmann Treichl den Dank an seinen Vorgänger allem voran.

"Ich danke Walter Rothensteiner im Namen der Wirtschaftskammer Österreich für seinen ebenso erfolgreichen wie unermüdlichen Einsatz im Dienste des heimischen Bankensektors", so WKÖ-Präsident Christoph Leitl: "Seine nachhaltigen Leistungen reichen von der erfolgreichen Euro-Umstellung bis zur Basel III-Umsetzung. Gemeinsam konnten wir in diesen Jahren einiges bewegen".

Das wirtschaftliche und regulatorische Umfeld für Banken hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten jedenfalls drastisch verändert. "Jede Funktionsperiode war von unterschiedlichen Herausforderungen geprägt. Von der Euro-Umstellung bis zur Basel III-Umsetzung durfte ich zahlreiche Entwicklungen begleiten. Heute dominiert die Anpassung an das regulatorische Umfeld, das ‚New Normal‘ des Bankwesens. Einen Erfolg habe ich immer dann gesehen, wenn wir gemeinsam mit der Politik eine vernünftige Lösung für beide Seiten gefunden haben", zieht Walter Rothensteiner Resümee.

Der neu gewählte Bundesspartenobmann Treichl will den Herausforderungen Niedrigzinsumfeld in Verbindung mit einem extrem hohen Regulierungsniveau "für und mit den österreichischen Banken mit Kreativität im Sinne der Kundinnen und Kunden als wichtigstem Asset der Kreditinstitute begegnen."

"Angesichts herausfordernder Rahmenbedingungen für Banken und Versicherungen steht die Vermittlung der Rolle und Bedeutung dieser Wirtschaftsbereiche gerade gegenüber Entscheidungsträgern im Vordergrund", so Treichl. "Wettbewerbsfähige nationale und internationale Rahmenbedingungen für die Branche sind essenziell, damit diese ihrer Rolle als ‚Blutkreislauf der Wirtschaft‘ nachkommen und die erforderlichen Investitionen finanzieren kann. Diese sind die Basis für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohlstand in Österreich."

Auf europäischer Ebene will Treichl die österreichischen Banken als konstruktiver Partner einbringen, aber auch deren berechtigten Anliegen - gerade etwa bei den neuen Initiativen wie der Kapitalmarktunion - Berücksichtigung verschaffen. (PWK428/JR)

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