Aufzüge müssen sicher bleiben

TESÖ lehnt Sparen auf Kosten der Sicherheit von Aufzügen ab

Wien (OTS) - Aufzüge sind derzeit in Österreich das sicherste Verkehrsmittel. Aufgrund der derzeit einmal jährlich durchgeführten sicherheitstechnischen und maschinentechnischen Überprüfung von Aufzügen kommt es gottseidank zu einer geringen Anzahl wirklich schwerer Unfälle. Dabei ist jeder Unfall, der verhindert hätte werden können einer zu viel und mit Schmerzen, Leiden und hohen Kosten verbunden.

Nun soll aus Einsparungsgründen diese Überprüfung teilweise eingespart werden oder die Prüffrist zumindest verlängert werden. Der Obmann der TESÖ (Techniker für ein sicheres Österreich) Dipl.-Ing. Leopold Schöggl hält dies für ein verhängnisvolles Spiel mit der Sicherheit von Menschen und hat auch gleich ein leicht nachvollziehbares Rechenbeispiel an der Hand.

Die Kosten für die jährliche Prüfung/Aufzug betragen etwa Euro 200.-(ohne allfällig notwendige Reparaturen). Jeder Aufzug fährt jährlich ca. 100 000 - 150.000 mal/Jahr, das heißt die Kosten der Prüfung betragen im Schnitt 0,16 Cent/Fahrt. Viele Aufzüge fahren allerdings noch viel öfter. "Ich halte diesen Betrag für mehr als angemessen, wenn man den Mehrwert an Sicherheit dagegen hält", so Schöggl. "Hier sollte keinesfalls gespart werden."

"Derzeit sind die "Spar - Lobbys" wieder sehr intensiv unterwegs. Die Menschen, vor allem ältere oder kranke Menschen, die täglich die Aufzüge benützen müssen, haben keine Lobby, daher müssen wir alles tun, damit das hohe Sicherheitsniveau in Österreich erhalten bleibt", so Schöggl wörtlich.

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Verein TESÖ – Technische Experten für ein sicheres Österreich
Obmann Dipl.-Ing. Leopold Schöggl
Deutschstraße 10, 1230 Wien
Tel.: +43 (0)664 236 19 53
E-Mail: leopold.schoeggl@a1.net

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