Robert Bodenstein zum Obmann der Bundessparte Information und Consulting gewählt

Ingeborg Dockner, Obfrau der Sparte Information und Consulting der WK NÖ, und Günther Singer, Obmann des Fachverbandes Telekom/Rundfunk, zu Stellvertretern gewählt

Wien (OTS) - Die Spartenkonferenz der Bundessparte Information und Consulting (BSIC) in der Wirtschaftskammer Österreich hat Robert Bodenstein einstimmig zum Bundesspartenobmann für die Funktionsperiode 2015 - 2020 wiedergewählt. Als neue Stellvertreter sind Ingeborg Docker, Obfrau der Landessparte Information und Consulting, Wirtschaftskammer Niederösterreich, und Günther Singer, Obmann des Fachverbandes Telekom/Rundfunk, in das Präsidium gewählt worden.

Bodenstein sieht als größte Herausforderung für die nächsten Jahre die rasant fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche, die insbesondere für die Wirtschaft tiefgreifende Strukturänderungen notwendig machen wird: "Die moderne Arbeitswelt wird ein völliges Umdenken erforderlich machen, weil unsere Rahmenbedingungen im Arbeitsrecht und auch die Arbeitsformen nicht mehr passen. Fixe Arbeitszeiten, an einem bestimmten Standort gebundenes Arbeiten und herkömmlich standardisierte Vertragsmuster wie Werkvertrag und Dienstvertrag sind eigentlich nicht mehr zeitgemäß und behindern die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten, die uns die moderne digitale Welt des Arbeitens ermöglicht. Die Politik ist daher dringend gefordert, so rasch wie möglich Rahmenbedingungen für diese neuen Herausforderungen zu schaffen, wobei die Sozialpartner mit ihrer Beratungskompetenz beitragen müssen, taugliche, der modernen Arbeitswelt gerecht werdende Lösungen zu entwickeln", hofft Bodenstein auf rasche zukunftsorientierte Strukturmaßnahmen der Bundesregierung. "Das Internet der Dinge schreitet rasant voran, ob wir wollen oder nicht - wenn die Politik die Realitäten verweigert, wird Österreich im internationalen Standortranking noch weiter zurück fallen", so Bodenstein.

Als weitere Schwerpunkte definiert Bodenstein den raschen Ausbau der Breitbandinfrastruktur und die Schaffung alternativer Finanzierungsformen in Österreich. Das gerade anlaufende Breitband-Förderprogramm des Infrastrukturministeriums ist längst überfällig und muss vorrangig von Bund und Ländern umgesetzt werden, damit die Infrastrukturunternehmungen endlich mit den geplanten Investitionsprojekten zur Modernisierung des Breitbandnetzes beginnen können. Das von der Regierung geplante neue Crowdfunding-Gesetz ist sehr zu begrüßen und sollte durch weitere Maßnahmen, wie insbesondere der steuerlichen Förderung von Beteiligungsfinanzierungen bis 50.000 Euro sowie eine neue Mittelstandsfinanzierung verstärkt werden.

Ein dringend notwendiger Bürokratieabbau ist für Bodenstein schon ein Selbstläufer im wirtschaftspolitischen Forderungsprogramm. Konzepte und Vorschläge dafür liegen zuhauf am Tisch, Bodenstein fordert endlich konkrete Maßnahmen zur Umsetzung dieser jahrelangen Forderung der Wirtschaftskammer Österreich. (PWK427/JR)

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