„Waterloo – Napoleons letzte Schlacht“ in „Universum History“

Am 12. Juni um 22.40 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Er war ein genialer Feldherr und ein selbstherrlicher Staatsmann: Napoleon I. In der Schlacht von Waterloo 1815 verlor er gegen England und Preußen, die Niederlage besiegelte das Ende seiner Herrschaft. Napoleon hatte wie kaum ein anderer die weltpolitischen Geschicke des frühen 19. Jahrhunderts dominiert. Die in HD produzierte "Universum History"-Doku-Fiction "Waterloo - Napoleons letzte Schlacht" von Hugues Lanneau (deutsche Bearbeitung: Josef Peter Glanz) skizziert am Freitag, dem 12. Juni 2015, um 22.40 Uhr in ORF 2 die wichtigsten Etappen der legendären Schlacht von Waterloo -aus der Sicht einfacher Soldaten, die der blutigen und bitteren Kriegsrealität und den Schachzügen ihrer Führer hilflos ausgeliefert waren. Und aus der Sicht der beteiligten Feldherren - ihre Strategien und Schachzüge werden in aufwendigen Reenactments nachgezeichnet. Analysen und Kommentare von Historikern zeichnen ein mitunter neues Bild dieses mythenumwobenen Ereignisses, das ganz Europa verändern sollte.

1804 krönt sich Napoleon Bonaparte in seinem Größenwahn in Paris selbst zum Kaiser. Europa wird in den folgenden zehn Jahren zum blutigen Kriegsschauplatz seines Anspruchs auf die Vormachtstellung. Seine Eroberungspolitik lässt ihn in den sogenannten Napoleonischen Kriegen unter anderem gegen England, Preußen, Österreich und Russland zu Felde ziehen. 1812 verliert er die Völkerschlacht bei Leipzig und muss abdanken. Doch er sollte noch einmal an die Macht kommen: als sogenannter 100-Tages-Kaiser kehrt er zurück und sichert seinen ehemaligen Kriegsgegnern Frieden zu. Doch am Wiener Kongress schließen Großbritannien, Österreich, Russland und Preußen eine Koalition - die sogenannte "Heilige Allianz" - und erklären Napoleon zur "Persona non grata" in Europa. Und so beschließt Bonaparte ein letztes Mal aufzurüsten - gegen heftigen Widerstand im eigenen Land. Napoleon zieht wieder in die Schlacht. Es sollte seine letzte sein.

Die Koalition zieht in Belgien zwei Armeen zusammen: 128.000 Mann unter Herzog von Wellington und Generalfeldmarschall Blücher, verstärkt durch österreichische und russische Truppen. Dieser Macht stellt Napoleon 95.000 Mann entgegen.

Durch schnelle Manöver versucht Napoleon die Verbündeten voneinander zu trennen und einzeln anzugreifen. Zunächst verhilft ihm diese Taktik zum Erfolg. Er trennt die Truppen Blüchers und Wellingtons und schlägt die Preußen bei Ligny. Allerdings gelingt es ihm nicht, deren Schlagkraft entscheidend zu schwächen. Nun greift Bonaparte Wellingtons Truppen an. Am 18. Juni 1815 kommt es schließlich zur Schlacht bei Waterloo. Bonaparte setzte den Engländern hart zu, hat aber keine Chance mehr. Als die preußischen Truppen auf dem Schlachtfeld erscheinen, ist das Ende Napoleons besiegelt. Am Ende kostet das Gemetzel 30.000 Menschen das Leben.

Mehr als 3.000 uniformierte Komparsen waren notwendig, um die umfangreichen Schachzüge, Schlachtszenen und entscheidenden Geschehnisse der Schlacht von Waterloo realistisch nachzeichnen zu können. Die opulente Doku-Fiction "Waterloo - Napoleons letzte Schlacht" schildert Etappe für Etappe den Verlauf der legendären Schlacht bis zum endgültigen Sieg der "Heiligen Allianz" gegen den selbstgekrönten Kaiser aus Frankreich.

Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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