FPÖ: Karlsböck: Gewerkschaftschef Meidlinger brüskiert Spitalsärzte

„Streik angesichts gewerkschaftlicher Gesprächverweigerung unausweichlich“

Wien (OTS) - Der freiheitliche Wissenschaftssprecher, Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Gesundheitspolitiker und Arzt, NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck, hält die Aussage des Vorsitzenden der Gewerkschaft der Wiener Gemeindebediensteten, Christian Meidlinger, der Ärztekammer gehe es nur ums Geld, für skandalös und verspricht 100-prozentige Unterstützung der FPÖ für die Wiener Spitalsärzte.

Die Weigerung Meidlingers, mit den Wiener Spitalsärzten über deren berechtigte Anliegen weiter zu verhandeln, sei angesichts der drohenden Einsparungen durch das umstrittene Arbeitzeitmodell, der Versorgungsengpässe in den Wiener Spitälern und der geplanten Einsparung von 382 Arztstellen skandalös. Es zeige sich einmal mehr, dass Meidlinger nicht die Interessen der Gewerkschaftsmitglieder vertrete, sondern als SPÖ-Gemeinderat am Gängelband seiner Partei hänge und blind deren Weisungen vollziehe.

Solange die Wiener Gesundheitsstadträtin keine Bereitschaft zeige, mit den Ärzten konstruktive Nachverhandlungen zu führen, sei ein Streik die einzige Möglichkeit, auf das inakzeptable Verhandlungsergebnis hinzuweisen, sagt Karlsböck. "Möglicherweise geht es manchen Gewerkschaftsfunktionären mehr darum, einen sicheren SPÖ-Listenplatz bei der kommenden Wiener Gemeinderatswahl zu ergattern, als die Interessen der Wiener Spitalsärzte wahrzunehmen, die sich zu fast 90 Prozent gegen das neue Arbeitszeitmodell ausgesprochen haben", betont der freiheitliche Nationalratsabgeordnete.

Karlsböck verweist auch auf die demokratiepolitisch unerträgliche Situation, dass Gesetzgebung und Vollziehung in Wien seit zehn Jahren fest in roter Hand seien, was dem Prinzip der Gewaltenteilung widerspreche. Damit müsse nun endlich Schluss sein. "Wenn die roten Gesundheitsfunktionäre weiterhin eine Politik des Drüberfahrens betreiben und die Sorgen der Ärzte ignorieren, werden sie spätestens nach der Wien-Wahl ein blaues Wunder erleben", ist Karlsböck überzeugt und verspricht: "Wir Freiheitliche werden uns auch auf parlamentarischer Ebene zu 100 Prozent hinter die Spitalsärzte stellen und durch zahlreiche Initiativen entsprechenden Druck erzeugen."

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