Stöger: Verbot von Nazi-Codes auf Wunschkennzeichen wird von allen Parteien unterstützt

Verkehrsausschuss des Nationalrates stimmt für die Initiative des Verkehrsministers

Wien (OTS) - Das Verbot von nationalsozialistischen Abkürzungen und Codes in Wunschkennzeichen wurde heute vom Verkehrsausschuss des Nationalrates beschlossen. Schon bisher waren lächerliche und anstößige Buchstabenkombinationen auf Wunschkennzeichen nicht erlaubt. Durch eine Novelle des Kraftfahrgesetzes (KFG) wird dieses Verbot jetzt um einschlägige Zahlenkombinationen erweitert. "Damit können die notwendigen Änderungen noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen werden", freut sich Verkehrsminister Alois Stöger, der das Verbot der Nazi-Codes in Wunschkennzeichen initiiert hat. ****

"Nationalsozialistisches Gedankengut hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Das gilt auch für Autokennzeichen", betont Stöger. Mit der vom Mauthausen-Komitee-Österreich erstellten Auflistung verbotener Abkürzungen will Stöger den zuständigen Bezirkshauptmannschaften eine klare Hilfestellung geben: "Ich bin froh, dass sich das Mauthausen Komitee in dieser Frage so sehr engagiert und uns damit auch die Möglichkeit gibt, das Bewusstsein der Menschen in dieser Frage zu schärfen".
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