FPÖ: Strache: Burgenland-Koalition ist Umsetzung des Wählerwillens

Lob für rot-blaues Regierungsprogramm – Strache erwartet über 30 Prozent bei Wien-Wahl

Wien (OTS) - Zu Beginn seiner heutigen Pressekonferenz gratulierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache dem burgenländischen Landesparteiobmann Hans Tschürtz und den burgenländischen Freiheitlichen zur gestern erfolgten Koalitionseinigung. Nach dem fulminanten Wahlergebnis bei den Landtagswahlen sei das nun der nächste Meilenstein freiheitlicher Politik im Burgenland, mit dem der Wählerwille umgesetzt werde. Auch dem burgenländischen Landeshauptmann Niessl zollte Strache Respekt. Die Gespräche mit der SPÖ seien ehrlich, respektvoll und ergebnisorientiert verlaufen, die Verantwortung für die Bürger habe im Vordergrund gestanden.

Das Regierungsprogramm trage eine deutlich sichtbare freiheitliche Handschrift, betonte Strache. So wolle man burgenländische Arbeitsplätze nur für Burgenländer sicherstellen, temporäre Grenzkontrollen einführen und ein Gemeindesicherheitskonzept umsetzen. Es gebe ein klares Nein zu Massenasylquartieren, weiters eine Pflegeoffensive und Investitionen in den Infrastrukturbereich. Ebenso werde es keine neuen Grenzübergänge ohne Gemeindeeinbindung geben. Die direkte Demokratie werde mit Volksbefragungen gestärkt.

Mit Hans Tschürtz als Landeshauptmannstellvertreter und Leiter des Sicherheitsressorts und Alexander Petschnig als Landesrat für Wirtschaft und Tourismus sei eine gedeihliche Zukunft des Burgenlands sichergestellt, betonte Strache. Die FPÖ werde jetzt zeigen, dass sie auch in dieser Landesregierung hervorragende Arbeit leiste.

Für die beiden im Herbst anstehenden Landtagswahlen gebe das der FPÖ natürlich weiteren Auftrieb. Die sattsam bekannte Behauptung "Mit Euch will ja niemand regieren" gelte nun endgültig nicht mehr, so Strache. "In Oberösterreich, wo wir mit Landesrat Manfred Haimbuchner ohnehin schon ein Regierungsmitglied haben, ist das Überspringen der 20-Prozent-Marke machbar. Und ebenso, dass wir vor der SPÖ landen und zweitstärkste Kraft werden. Dann wird in der Sozialdemokratie das nächste große Heulen und Zähneklappern stattfinden."

In Wien erwartet Strache in Anbetracht der Entwicklungen ein Dirty Campaigning seitens der SPÖ. "Die roten Strategen werden ganz tief in den Schmutzkübel greifen, das kann man sich ausrechnen. Aber davon lassen wir uns sicher nicht beirren. In Wien, davon bin ich überzeugt, werden wir weit über 30 Prozent haben, während Häupls SPÖ weit unter 40 fallen wird. Ich halte es sogar für möglich, dass wir die stärkste Kraft in Wien werden. Das mag so manchen jetzt unmöglich erscheinen, aber wenn jemand vor zwei Wochen gesagt hätte, dass wir in der Steiermark nahezu gleichauf mit Rot und Schwarz liegen und wir im Burgenland in der Landesregierung sitzen, hätten viele wahrscheinlich auch ungläubig den Kopf geschüttelt", so der FPÖ-Chef.

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