Hypo: FPÖ-Podgorschek: Tamandl agiert nach dem "Pippi-Langstrumpf-Prinzip" und lenkt vom wahren Sündenfall ab

"Ein bisschen bei der Wahrheit zu bleiben, würde auch Gabriele Tamandl nicht schaden"

Wien (OTS) - "‘Ich mach mir die Welt, widewide, wie sie mir gefällt‘-so verlockend das ‚Pippi-Langstrumpf-Prinzip‘ von Gabriele Tamandl auch erscheinen mag: In der realen Welt hat es nichts verloren, schon gar nicht, wenn es um die Aufklärung des Milliarden-Debakels Hypo-Alpe-Adria geht. Die ÖVP tut aber wirklich alles, um vom wahren Sündenfall abzulenken, von der Notverstaatlichung ohne Not", stellte NAbg. Elmar Podgorschek, FPÖ-Fraktionsführer im Hypo-Untersuchungsausschuss fest.

"Ob es Tamandl gefällt oder nicht: Zur Frage, warum ÖVP-Finanzminister - unter SPÖ-Kanzler Faymann -, eine bereits an die Bayern erfolgreich verkaufte Hypo Alpe Adria plötzlich zurückgekauft haben, um damit erst dem österreichischen Steuerzahler die Milliarden-Schulden aufzubürden, vor denen wir heute stehen, werden wir noch kommen. Oder anders gesagt: Wer würde seine Wohnung zuerst durchsaugen, den Staubsaugerbeutel rausnehmen und ihn dann in der Wohnung ausleeren", so Podgorschek. Und ob es Tamandl nun wahrhaben wolle oder nicht: Die Ausweitung der Landeshaftungen in Kärnten sei von allen Fraktionen beschlossen worden. In sieben anderen Bundesländern sei ein fast gleicher Beschluss zu den Landeshaftungen gefasst worden. "Dass in Kärnten die Haftungen auch für Rechtsnachfolger der Hypo gelten, ist einzig und allein darauf zurückzuführen, dass die Kärntner Hypo in einen Österreich- und einen internationalen Teil gespalten wurde und man dies schon im Gesetz vorwegnehmen musste. Und drittens: Die Landeshauptleute, die sich am vehementesten gegen die Beschränkung der Landeshaftungen gewehrt haben, waren ÖVP-Landeshauptmann Pühringer sowie der frühere ÖVP-Landeshauptmann van Staa", erklärte Podgorschek.

"Gabriele Tamandl hat sich schon im Banken-U-Ausschuss als ‚Blockiererin vom ÖVP-Dienst‘ erwiesen, insofern verwundert es nicht, dass sie sich in dieser Rolle offenbar auch jetzt gefällt. Ein bisschen bei der Wahrheit zu bleiben, würde allerdings nicht schaden", so Podgorschek.

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