Juraczka ad MQM: Wann wird seitens der Stadt Wien endlich gehandelt?

Die gravierenden Kritikpunkte des Rechnungshofes werden von der Stadtregierung schlichtweg ignoriert

Wien (OTS) - "Angesichts des vernichtenden Rechnungshofberichtes zum Media Quarter Marx stellt sich die Frage, warum es seitens der Stadtregierung keinerlei Konsequenzen gibt. Kopf in den Sand stecken und Totschweigen ist definitiv zu wenig", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion zum Rechnungshofbericht zum Thema MQM.

Bereits im März nach einem entsprechenden Bericht in der "Kronen Zeitung" und in einer darauf folgenden Dringlichen Anfrage seitens der ÖVP im Wiener Gemeinderat wurden die gravierenden Kritikpunkte des Rechnungshofes von Stadträtin Brauner und der Stadtregierung in der üblichen Manier weggewischt und die Realität schlichtweg ignoriert. Die ÖVP Wien hat stets auf die Ungereimtheiten und die seltsamen Verstrickungen hinsichtlich der Causa Media Quarter Marx hingewiesen. Erst durch das Prüfersuchen von ÖVP und FPÖ und die darauf folgende Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes wurde eine Prüfung durch den Rechnungshof ermöglicht. Im Zusammenhang mit diesem Projekt stehen unter anderem hohe Verluste, Kostenüberschreitungen, Intransparenz, Postenschacher und seltsame Mietzinsbefreiungen auf der Tagesordnung.

"Wien kann sich eine derartige rot-grüne Misswirtschaft nicht mehr leisten. Rechnungshofberichte, die in regelmäßigen Abständen massive Kritik an der Politik in dieser Stadt üben, zeigen es immer wieder. Wien muss effizienter, transparenter und professioneller werden", so Juraczka abschließend.

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