Neues „Forum Wohn-Bau-Politik“ will Belebung und Diskurs in die Politik bringen

Wien (OTS) - "Die österreichische Politik beschäftigt sich bevorzugt in Wahlkampfzeiten mit wohn(bau)politischen Fragestellungen. Was fehlt, ist eine sachliche und gesamtheitliche Betrachtung des Systems Wohnbau und kontinuierliche Arbeit an den großen wohn(bau)politischen Baustellen etwa in den Bereichen Raumordnung, Wohnrecht oder Wohnbauförderung", begründet der Initiator, Ideengeber und Unternehmer Jörg Wippel die neue Initiative Forum Wohn-Bau-Politik. "Wir schaffen eine Ideen-Plattform, die einen öffentlichen Bewusstseinsbildungsprozess in Gang setzen möchte, um den seit Jahrzehnten vorherrschenden Reformstau in Bewegung zu bringen", so Jörg Wippel.

"Leistbares Wohnen, die energetische Sanierung des Altbaubestands, nachhaltiges Bauen, der Umgang mit Grund und Boden, die Siedlungsweise der Zukunft und vieles mehr müssen neu gedacht werden. Das erfordert sowohl neue architektonische und raumplanerische Konzeptionen als auch eine Überarbeitung der Rechts- und Technik-Vorschriften in diesem Sektor", betont Franz Fischler, der als Ehrenpräsident das Forum Wohn-Bau-Politik unterstützen wird. Das Europäische Forum Alpbach ist Partner der Initiative.

Barbara Ruhsmann und Harald Frey werden als Vorstände die Organisation und Aufbauarbeit übernehmen, Ulrike Böker, Bürgermeisterin der Best-Practice-Baukulturgemeinde Ottensheim wird als Ehrenvorstand ihre Erfahrungen insbesondere im Bereich Wohnbaukultur für den ländlichen Raum einbringen: "Technologische Innovationen alleine sind nicht das Allheilmittel. Innovationspotenziale stecken vor allem in den sozialen Dimensionen."

Das erste Projekt wird eine Ideenwerkstatt am 23. Juni in der Seestadt Aspern unter dem Titel "Zwischendrin - Vom Wohnen im Draußen" sein. Anmeldungen unter: office@forumwohnbaupolitik.at. Im Fokus steht die Frage, was von wem getan werden muss, um Wohnumfelder optimal zu gestalten. Dazu findet im Vorfeld eine online-Ideenbörse statt, die ab sofort unter www.impulse.forumwohnbaupolitik.at erreichbar ist für Vorschläge und Diskussionen.

Im Rahmen der Alpbacher Baukulturgespräche vom 3. bis 4. September wird das Forum Wohn-Bau-Politik seine Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Wohnbauförderung präsentieren.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis: Barbara Ruhsmann, 0699 1032 5044
barbara.ruhsmann@forumwohnbaupolitik.at
www.forumwohnbaupolitik.at

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