„matinee“-Doppel: Fronleichnam mit Otto Schenk; Hector Berlioz und Elfriede Ott am 7. Juni

Jeweils ab 9.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Zwei ganz besondere Kulturvormittage bietet die "matinee" zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 4. Juni 2015, und am Sonntag, dem 7. Juni: So ehrt der ORF im Rahmen seines Programmschwerpunkts zum 85er von Otto Schenk (am 12. Juni) den Ausnahmekünstler am Feiertag mit dem Filmporträt "Otto Schenk - Der zweite Blick" (9.05 Uhr) von Otto Schwarz, das die glanzvolle Karriere des Jubilars Revue passieren lässt. Im Anschluss folgt Joseph Vilsmaiers Tragikomödie "August, der Glückliche" (9.45 Uhr), in der Schenk als herzkranker Busfahrer seinen letzten Frühling erlebt (in ORF III als Teil eines Otto-Schenk-Programmtags am 7. Juni, um 16.15 Uhr). Weiters kommt es anlässlich des Geburtstags von Otto Schenk im Nighttalk "Stöckl." am Donnerstag, dem 11. Juni, um 23.05 Uhr in ORF 2 zum Gipfeltreffen der populären Vollblutkomödianten Otto Schenk und Michael Niavarani. Am Sonntag widmet die "matinee" einer weiteren Jubilarin dieser Tage, Kammerschauspielerin Elfriede Ott, die am 11. Juni 90 wird, ein Porträt: "Die Ott - Eine Langzeitbeobachtung" (10.05 Uhr) von Hakon Hirzenberger. Davor begibt sich der ORF-Kulturvormittag auf eine "Musikalische Reise" und berichtet über "Hector Berlioz - Aus dem Künstlerleben" (9.05 Uhr).

"Otto Schenk - Der zweite Blick" (Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni, 9.05 Uhr, ORF 2)

Otto Schenk, der vielseitige Schauspieler, Regisseur und Autor, feiert am 12. Juni seinen 85. Geburtstag. Ob seiner Kunst als Menschendarsteller ist er in einer traditionsreichen Reihe mit Alexander Girardi und Hans Moser zu nennen, doch seine Zier ist die Bescheidenheit. Schwächen mag er besonders - nicht nur bei anderen, auch bei sich selbst. Durch das Beobachten dieser Schwächen ist Otto Schenk zum großen Volksschauspieler geworden: in einer Geste steckt bei ihm oft ein halbes Weltbild. Es ist dieser "zweite Blick", der ihn ausmacht, der Blick hinter die Oberfläche des Gewöhnlichen. Otto Schenk hat sich nie mit dem seichten Spiel begnügt, sondern immer nach dem Hinter- und dem Abgründigen gesucht. Er weiß, wie verlockend die schnellen Lacher sind, aber ihm ist auch klar, wie leicht man seine Rolle damit verraten kann. Die Reduktion auf den Clown hat ihm nie behagt, sie trifft auch tatsächlich nur einen Teil seiner Persönlichkeit. In dem knapp 40-minütigen Filmporträt von Otto Schwarz trifft Otto Schenk zum launigen Tête-à-Tête auf alte Weggefährten wie Helmuth Lohner oder Heinz Marecek und gibt auch faszinierende Einblicke in seinen Theaterbaukasten. Er erklärt seine Tricks für Komik und für Gefühle auf der Bühne und bekennt mit liebenswert-charmanter Koketterie: "Ich kann nichts über das Theater sagen. Das ist, wie wenn Sie einen Fisch nach dem Wasser fragen."

"Musikalisch Kulinarisch: Hector Berlioz - Aus einem Künstlerleben" (Sonntag, 7. Juni, 9.05 Uhr, ORF 2)

Die Serie "Musikalisch Kulinarisch" begibt sich mit dem Komponisten Hector Berlioz auf eine Reise nach Frankreich. Mit der "Symphonie fantastique" als Leitmotiv entwirft die Dokumentation von Georg Madeja einen Abriss aus Berlioz' Lebensweg, veranschaulicht punktuell sein musikalisches Schaffen und verbindet beides mit dem gesellschaftlichen Leben seiner Zeit. Kulinarisches von damals und heute führt das Publikum vom kleinen Städtchen La Cote-Saint-André bis zu den prächtigen Pariser Boulevards und Gebäuden aus der Ära ihres Architekten Haussmann.

"Die Ott - Eine Langzeitbeobachtung" (Sonntag, 7. Juni, 10.05 Uhr, ORF 2)

"Spielen bedeutet für mich immer auch sein": Nach wie vor ihrem leidenschaftlichen Motto treu, wird Publikumsliebling Elfriede Ott am 11. Juni 90 Jahre alt. In einem Porträt erzählt sie von ihrem Leben, ihren Erfolgen und den Dingen, die noch heute ihr Sein ausmachen. 30 Jahre lang leitete sie die Nestroy Festspiele in Maria Enzersdorf, die sie 1983 mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Hans Weigel gegründet hatte. Und auch wenn die Ehren-Doyenne des Theaters in der Josefstadt nun aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv auf der Bühne steht, so ist sie immer noch engagiert und unterrichtet und fördert junge Talente. Auch die Menschen, die heute ihr Leben ausmachen, wie ihre Mitarbeiterin und "Wahl-Schwester" Fritzi, ihr Adoptivsohn Goran oder die Schüler aus ihrem Schauspielstudio kommen in diesem Film von Hakon Hirzenberger zu Wort.

Am Nachmittag um 14.00 Uhr zeigt ORF 2 eine weitere Sendung mit und zu Ehren von Elfriede Ott: den komödiantischen Publikumshit "Die Perle Anna". In einer Inszenierung des bekannten Lustspiels von Marc Camoletti aus dem Jahr 1982 verkörpert die Jubilarin die gewitzte Haushälterin Anna, die ihren Hausherrn (Ossy Kolmann) vor einer ehelichen Katastrophe bewahrt. In ORF III ist das turbulente Lustspiel am Sonntag, dem 12. Juli, um 17.05 Uhr, zu sehen.

Die Sendungen der "matinee", für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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