Mag. Gernot Schandl, Vizepräsident der IV-Familie, zur Steuerreform: Familien werden bei der Steuerreform 2015 zu wenig berücksichtigt!

Österreich ist speziell für Eltern nach wie vor ein Hochsteuerland.

St. Pölten (OTS) - "Die Ergebnisse der Steuerreform 2015 stehen nun fest und bleiben sehr deutlich hinter den Erwartungen zurück, die in unserer Resolution vom 10. März 2015 zum Ausdruck gebracht wurden", so Mag. Gernot Schandl, Sprecher der IV-Familie zu Fragen der Familienbesteuerung, in der heutigen Leitungssitzung.

Im Bereich der Steuerentlastung wurde viel zu wenig auf Familien Rücksicht genommen, Österreich ist speziell für Eltern nach wie vor ein Hochsteuerland. Das gilt sowohl im nationalen Vergleich zu Personen ohne Sorge- und Unterhaltspflichten, wie das IHS errechnet hat, als auch im internationalen Vergleich, wie die OECD-Studie "Taxing Wages 2015" unterstreicht.

Im Bereich der Gegenfinanzierung konnte die Sorge, dass Familien in der praktischen Umsetzung überproportional betroffen sein werden, nicht ausgeräumt werden.

"Gemessen an den öffentlichen Ankündigungen im Vorfeld hätten wir uns von der Steuerreform wesentlich mehr erwartet und drücken unsere Enttäuschung über das Ergebnis aus." Schandl bekräftigt, "die von uns erhobene Forderung, die Leistungen der Familien im Steuerrecht im Sinne der Gerechtigkeit stärker zu berücksichtigen, bleibt daher auch nach der Steuerreform aufrecht!"

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