SP-Duzdar: SPÖ bekämpft die Armut – FPÖ bekämpft die Armen

Soziale Verantwortung, anstatt absolutes Bettelverbot - aggressives und organisiertes Betteln sowie Betteln mit Kindern ist in Wien ohnehin verboten

Wien (OTS/SPW-K) - "Wie oft haben wir in den letzten Monaten ein Bettelverbot diskutiert? Sind der FPÖ die politischen Ideen ausgegangen? Wahrsagerin oder Hellseherin brauche ich keine sein, dass das Thema Ihrer nächsten aktuellen Stunde mit Sicherheit mit "Asyl" zu tun haben wird", so SP-Landtagsabgeordnete Muna Duzdar in der Landtagssitzung auf Verlangen der FPÖ zum Thema "Bettelverbot".

Wien ist Menschenrechtsstadt! "Das Verbot, das die FPÖ fordert entspricht nicht den Menschenrechten. Die FPÖ würde BettlerInnen am liebsten wegsperren, sie kriminalisieren. Tun Sie nicht so, als ob Wien keine Maßnahmen getroffen hätte. Wien zeigt soziale Verantwortung. Unsere Gesetze zielen darauf ab, Ausbeutung zu verhindern und jene zur Verantwortung zu ziehen, die aus der Armut Profit schlagen. Aus diesem Grund gibt es in Wien schon lange ein Verbot des aggressiven, des organisierten Bettelns und auch des Bettelns mit Kindern", bekräftigt Duzdar.

"Nur eine bessere Lebenssituation führt zu einer nachhaltigen Verbesserung. Die FPÖ will aber die Armut bekämpfen, in dem sie die Armen bekämpft. Das ist der falsche Weg, denn schließlich trifft es dabei auch die Menschen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind und einen stillen Appell an uns reichten", so die SP-Gemeinderätin.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Tom Woitsch
Kommunikation
(01) 4000-81 923
tom.woitsch@spw.at
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001