- 31.05.2015, 12:07:46
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Stronach/Lintl: Anstatt den EU-Grenzschutz zu vollziehen erledigt Frontex die Arbeit illegaler Schlepperbanden
Wien (OTS) - "Ein Anruf aus einem Schlepperboot genügt, und die EU
rückt aus, um tausende illegale Flüchtlinge und Migranten nach Europa
zu holen. Die 4200 letzten Freitag in Seenot geratenen Menschen
gehören gerettet, versorgt, aber danach umgehend an die
nordafrikanische Küste zurückgebracht. Europa muss jedem Migranten
klarmachen, dass es keinen illegalen Weg nach Europa mehr gibt,"
stellt Jessi Lintl, außenpolitische Sprecherin des Team Stronach,
fest.
"Vorbild hat das australische System zu sein, das keinen einzigen
toten Flüchtling vor seinen Küsten zu beklagen hat", fordert Lintl.
"Denn der Begriff Seenotrettung ist völlig verfehlt, weil es sich
hier nicht um Schiffbrüchige handelt, sondern um Menschen, die sich
freiwillig und bewusst in Gefahr und in die Hände illegaler Schlepper
begeben, in der Hoffnung, dass sie auf diesem Weg nach Europa
gebracht werden," kritisiert Lintl.
"Das was jetzt passiert ist ein eklatanter Missbrauch des Asylwesens:
Jenen, die wirklich Asyl benötigen, kann nicht geholfen werden, weil
tausende illegale Migranten das System ausnützen, denen es um die
Einwanderung in unser vor Ort fleißig kolportiertes soziales
Schlaraffenland geht. Die Botschaft muss jedoch klar sein, auf
illegalem Weg kommt man nicht nach Europa", fordert Lintl
abschließend.
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