Universitätsprofessor Hausjell kritisiert Vergangenheitsbewältigung heimischer Medien

Österreichische Zeitungen haben Probleme mit ihrer NS-Vergangenheit

Wien (OTS) - "70 Jahre nach der Befreiung von Nationalsozialismus blicken die heimischen Medien bisher nur ungern und selten auf die eigene Branche", diagnostiziert der Wiener Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell in der soeben erschienenen Juni-Ausgabe von [Statement] - Österreichs Medienmagazin. Andererseits hätten etliche Medien ganz allgemein Beachtliches zur Aufklärung der Verstrickung von Österreichern in die Verbrechen des NS-Regimes geleistet. Dieses Jahr feiert nicht nur die Zweite Republik ihren 70er, auch einige Zeitungs-Neugründungen des Jahres 1945 - etwa die "Salzburger Nachrichten" und die "O.Ö. Nachrichten" - blicken geburtstagsbedingt publizistisch zurück. Hausjell: "Man darf gespannt sein, ob die braunen Flecken dieser Zeitungen dabei Thema sein werden."

In dieser Ausgabe des [Statement] gibt es u.a. auch folgende interessante Themen:

  • Die besten Pressefotos der Deutschen Presse Agentur dpa des Jahres 2014
  • Freie Journalisten, die "schreiben, um zu hungern"
  • Wie steht es um das Ethik-Bewusstsein der heimischen Zeitungen?
  • Geheim und geschwärzt - woran auch Journalisten beim Hypo-U-Ausschuss scheitern
  • ORF-Wien-Chefin Brigitte Wolf über ihren Job und sich selbst
  • Skandal um Pressefreiheit in Japan
  • Wie NSA und deutsche Geheimdienste mit Journalisten umgehen
  • u.v.m.

Die Juni-Ausgabe des [Statement] ist ab sofort in ausgewählten Trafiken und im APA-Kiosk unter www.kiosk.at/statement erhältlich.

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