FPÖ-Kappel: Standort Österreich hat dringenden Aufholbedarf

Schlechtes Wettbewerbsranking muss Konsequenzen mit sich ziehen

Wien (OTS) - Deutliche Worte fand die freiheitliche EU-Abgeordnete Dr. Barbara Kappel zum schlechten Abschneiden des Wirtschaftsstandortes Österreich beim jüngsten "World Competitiveness Scoreboard 2014" des renommierten Schweizer Instituts IMD. "Ein Verlust von 15 Plätzen in den letzten acht Jahren kann von der Regierung nicht länger ignoriert und schöngeredet werden. Die heimische Wirtschaft ist im internationalen Vergleich so schwach wie schon lange nicht mehr, abzulesen etwa am niedrigen Wirtschaftswachstum, den exorbitanten Arbeitslosenraten oder dem geringen Innovationsniveau", so die Kritik Kappels. Vor allem im Bereich der "Effizienz der Regierung" ist Österreich schlecht bewertet worden. Dies sei angesichts der sechsthöchsten Steuer- und Abgabenbelastung in der EU bei einer gleichzeitigen Staatschuldenquote jenseits der 85 Prozent des BIP nicht verwunderlich, so die EU-Parlamentarierin.

"Die heimische Wirtschaft und deren Standortqualität erreichen mittlerweile bestenfalls ein Mittelmaß im europäischen Vergleich. Auch das schlechte Abschneiden in den Bereichen der höheren Bildung oder der hohen Energiekosten für Betriebe sollte der Regierung zu denken geben", so Kappel. Des Weiteren plädiert Kappel seit längerem für ein digitales Aufrüsten der Wirtschaft, um diese zu "revitalisieren". "Erst wenn wieder günstige Rahmenbedingungen für Unternehmen in Österreich herrschen, können Probleme wie hohe Arbeitslosenraten oder inneffiziente Unternehmensbürokratien angegangen werden. Die Politik muss den Unternehmen entgegenkommen und nicht umgekehrt, etwa durch eine längst überfällige Verwaltungsreform, der Reduktion der Lohnnebenkosten oder der von mir geforderten Senkung des Mehrwertsteuersatzes", so Kappel.

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