Arbeiterkammer Oberösterreich legt Rechnung: Spitzenleistungen bei reduziertem Aufwand

3. Vollversammlung der XV. Funktionsperiode

Linz (OTS) - 2014 war für Oberösterreichs Arbeitnehmer/-innen ein sehr schwieriges Jahr. Das zeigte sich auch in der hohen Inanspruchnahme des AK-Rechtsschutzes: In mehr als 328.000 Fällen konnte die AK ihren Mitgliedern Hilfe und Unterstützung bieten. Dabei erkämpfte sie die neue Rekordsumme von 120 Millionen Euro.

Bei einem mittleren Einkommen lag der Mitgliedsbeitrag der AK Oberösterreich 2014 bei 6,65 Euro netto pro Monat. Die Zahl der Mitglieder ist im Vorjahr auf 627.000 gestiegen. Rund ein Fünftel davon zahlt keine Beiträge. Die Einnahmen aus der Kammerumlage betrugen im Vorjahr 72,7 Millionen Euro.

"Die Spitzenleistungen, die wir unseren Mitgliedern gerade auch in schwierigen Zeiten bieten, beruhen auf soliden Finanzen", sagt AK-Direktor Josef Moser, MBA. "Um zusätzliche Leistungen zu ermöglichen, müssen wir die Mittel sparsam und effizient einsetzen."

Umfangreiches Leistungsangebot

Die Arbeiterkammer baut ihr Leistungsspektrum ständig aus. So gibt es nun das kostenlose Angebot einer elektronischen Bibliothek. Von Romanen über politische Bücher bis hin zu Fachliteratur und sogar Zeitschriften - unter den derzeit 22.000 Titeln ist alles zu finden. 8.300mal wurde 2014 der AK-Bildungsbonus zur Unterstützung beruflicher Bildungsmaßnahmen in Anspruch genommen. Mehr als zwei Millionen Abfragen spezieller Online-Angebote zu Konsumententhemen hat es im Vorjahr auf der Homepage der AK Oberösterreich gegeben.

Mit zahlreichen Berichten und Analysen, wie dem Arbeitsklimaindex, dem Bildungs- oder dem Frauenmonitor, meldet sich die Arbeiterkammer immer wieder öffentlich zu Wort. "Informationsarbeit ist eine unserer Kernaufgaben, deren Bedeutung in der Mediengesellschaft enorm zunimmt. Wir geben unseren Mitgliedern dadurch Orientierung und Wissen weiter", stellt AK-Direktor Moser fest.

Auf nachhaltige Energie umgestellt

Im Vorjahr wurde der Betriebs- und Verwaltungsaufwand real um 5,9 Prozent reduziert. "Wir haben beispielsweise deutlich günstigere Energielieferverträge ausverhandelt", erklärt AK-Direktor Moser. "Durch laufende Investitionen in unsere Infrastruktur wird die Energieeffizienz permanent verbessert. Alle unsere Gebäude haben wir auf nachhaltige Energie umgestellt."

Heute, am 28. Mai, legte der AK-Direktor den Mitgliedern der AK-Vollversammlung - also dem Arbeitnehmerparlament - den Rechnungsabschluss 2014 vor. Er wurde von der AK-Vollversammlung einstimmig genehmigt.

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