BZÖ-Trodt-Limpl gegen generelle Freigabe von Forststraßen für Mountainbiker

Wald ist nicht nur Erholungsraum, sondern auch Arbeitsplatz für tausende Menschen und Rückzugsgebiet und Ruhezone für das Wild

Klagenfurt (OTS) - Mit völligem Unverständnis regiert die Kärntner BZÖ-Obfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl auf den heutigen SPÖ-Vorstoß im Landtag betreffend der Öffnung von Forststraßen. "Eine flächendeckende Öffnung von Forststraßen zieht teils massive negative Auswirkungen nach sich. Das Wild benötigt unberührte Flächen sowie fixe Rückzugsgebiete, die ohnehin immer kleiner werden. Der Druck ist beispielsweise durch Aktivitäten von Paraglidern, Wanderern mit Hunden und diversen Trendsportlern wie Downhill Racern im Bereich von Forststraßen derart hoch geworden, dass man in die Nähe einer noch tolerierbaren Grenze gekommen ist. Daher sind oftmals regionsbedingte unterschiedliche Lösungen mit allen Beteiligten zu erarbeiten. Man kann nicht alle Waldflächen mit Forststraßen über einen Kamm scheren. Verträge regeln eine zeitliche und räumliche Nutzung und reduzieren Haftungsprobleme."
Gerade sensible Ökosysteme wie der Wald brauchen ausbalancierte Lösungen. "Unser Ziel ist ein gedeihliches Miteinander aller Betroffenen. Eine Aufweichung der Bestimmungen, die die Rechte von Eigentümern massiv bescheiden, wird von uns aber strikt abgelehnt. Privatrechtliche Klärungen haben sich in der Vergangenheit oftmals bewährt um die Freizeitnutzung vor Ort zu regeln. Es gibt viele Beispiele, wo Maßnahmen mit den Tourismusverantwortlichen abgestimmt wurden und eine Lenkung entsprechend funktioniert. Diese Lenkung hilft nicht nur der Natur, sondern auch dem Wild aber auch den Mountainbikern um nicht in die Gefahrenzone von Forstarbeiten zu gelangen", sagt Trodt-Limpl abschließend.

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