NEOS: Durchdachte Zugangsregelungen sichern die Qualität der Universitäten ab

Niki Scherak: "Es braucht eine echte Autonomie der Universitäten, sodass diese selbst entscheiden können, wie sie ihren Zugang ausgestalten"

Wien (OTS) - Zugangsbeschränkungen zu Architektur, Biologie, Informatik, Pharmazie, Wirtschaft und optional auch für Jus und Chemie sollen gemäß den Plänen von Wissenschaftsminister Mitterlehner den Zugang zu den österreichischen Hochschulen weiterhin regeln. "NEOS unterstützt den Wissenschaftsminister in dieser Angelegenheit", begrüßt Wissenschaftssprecher Nikolaus Scherak den Ansatz des Ministers, "Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze ist in einigen Studienfeldern einfach begrenzt. Wenn wir uns zu einer hohen Qualität der Lehre bekennen, müssen wir konsequenterweise auch hier ansetzen."

Immer wieder wurden Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) und Studienzugangsbeschränkungen als sozial selektiv kritisiert. Das Institut für Höhere Studien (IHS) mit Studienautor Martin Unger zeigte jedoch klar auf, dass sich durch diese Instrumente die soziale Zusammensetzung der Studierenden nicht ändert. "Die behauptete soziale Selektivität ist damit klar widerlegt. Im Detail gibt es sicher noch Nachjustierungsbedarf und derartige Maßnahmen sollten auch einer permanenten Evaluierung unterliegen", führt Niki Scherak aus. Und weiter: "Es muss auch daran erinnert werden, dass trotz dieser sinnvollen Regelungen die finanziellen Mittel der Universitäten im Bereich der Lehre unzureichend sind. Österreich schneidet bei den Betreuungsverhältnissen im internationalen Vergleich nicht so ab, wie wir uns das wünschen würden. Was NEOS weiterhin klar fordert, ist eine echte Autonomie der Universitäten, so dass diese selbst entscheiden können, wie sie Zugangsbeschränkungen ausgestalten."

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