Maurer: Studienwahl verbessern statt Zugang beschränken

Grüne: Studierende brauchen Zeit für Orientierung

Wien (OTS) - Wie heute bekannt wurde bringen die Evaluierungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) sowie der Zugangsbeschränkungen an den Universitäten sehr durchmischte Ergebnisse. Die Umsetzung der STEOP variiert stark, Aufnahmeprüfungen haben vor allem abschreckende Wirkung.

"Anstatt den Zugang zu beschränken, Studierende von ihrem Wunsch-Studium abzuhalten und sie mit Eingangsphasen zu schikanieren muss es Ziel sein, die Orientierung und Studienwahl zu verbessern", sagt Sigrid Maurer, Wissenschaftssprecherin der Grünen. "Der Stress im Studium nimmt immer weiter zu: die Verschulung der Studienpläne, finanzielle Probleme der Studierenden sowie der Druck, so schnell wie möglich abzuschließen, lassen kaum Zeit um in Ruhe zu studieren. Mit Aufnahmeprüfungen und der STEOP entsteht dieser Stress bereits lange vor dem eigentlichen Studienbeginn - dabei brauchen Studierende vor allem Zeit zur Orientierung".

"Anstatt die StudienanfängerInnen zu schikanieren braucht es eine großzügige Eingangsphase, die tatsächliche Orientierung und Zeit bietet. Es muss möglich sein, sich einen Überblick über mehrere Studien zu verschaffen, bevor eine Entscheidung fällt", meint Maurer. "Weiters sind die Betreuungsverhältnisse so zu verbessern, dass Engpässe erst gar nicht entstehen. Dafür muss Mitterlehner entsprechende Mittel bereitstellen".

"Es ist befremdlich, dass Minister Mitterlehner weiterhin Zugangsbeschränkungen für das Jus-Studium fordert, obwohl das von den betroffenen Dekanen klar abgelehnt wird", kritisiert Maurer. "Die Zugangsbeschränkungen sind abzuschaffen."

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