VP-Schneider ad Jugendsporttag: Eventkultur kann nicht über Mängel in Wiens Sportwelt hinwegtäuschen

Wien (OTS) - So erfreulich es auch sei, dass der 50. Jugendsporttag ein Erfolg mit knapp 4.000 Teilnehmern war, so sei es auch klar, dass Stadtrat Oxonitsch die letzten Jahre aus sportpolitischer Sicht in der Pendeluhr verschlafen habe", so die Sportsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Schneider, in einer kurzen Reaktion.

Sport, so Schneider, reiche bei Stadtrat Oxonitsch einzig zur Selbstbeweihräucherung schlage sich aber nicht in seiner Arbeit nieder. Die letzten Jahre waren verlorene Jahre für Wiens Sport. Während man Millionen für den Songcontest aufstellen konnte (so erfreulich dieses Event für Wien auch sein mag), so warten Wiens Sportler bis heute auf nachhaltige Investitionen in die Sportinfrastruktur. Sei es nun die Sanierung des Sportklubplatzes (Wiens ältester noch bespielter Fußballplatz) oder das Schwimmsportzentrum - Baustellen soweit das Auge reicht.

Dabei sollte auch Oxonitsch über den Zustand der Wiener Jugend Bescheid wissen - wird diese doch von Jahr zu Jahr schwerer. Dies so Schneider liegt nicht zuletzt an der fehlenden Infrastruktur. Wien brauche endlich das von der ÖVP geforderte Sportstättenkonzept sowie die Mehrzweckhalle (insbesondere) für den Sport. Erfolg im Spitzensport kann nur über den Erfolg im Breitensport führen.

Was Wien braucht, sind mehr Sportstätten und mehr Mittel für den Sport. "Die Verantwortlichen im Rathaus haben es in der Hand, die richtigen Schritte zu setzen", betonte Schneider abschließend, die hier ein Umdenken fordert. "Weniger Selbstinszenierung und dafür mehr tatsächliche Arbeit für Wiens Sportler".

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