Töchterle: Weiterentwicklung des Universitätszugangs im Sinne der Studierenden, Lehrenden und einer gesamthaften Qualitätssteigerung

IHS-Evaluierungsbericht bestätigt Notwendigkeit von geregeltem Universitätszugang – Unterstützung für Pläne des Ministers – weiterer Ausbau der Studierendenberatung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der nun vom Institut für Höhere Studien (IHS) vorgelegte und von Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Reinhold Mitterlehner präsentierte Evaluierungsbericht zu Zugangsregelungen an Universitäten bestätigt für ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle die "Notwendigkeit und Richtigkeit eines geregelten Universitätszuganges, um die Eignung von angehenden Studierenden für das jeweilige Fach feststellen und gerade in stark nachgefragten Studienfächern entsprechende Rahmenbedingungen für Studierende und Lehrende bieten zu können". Er bekräftigt die Notwendigkeit der Weiterentwicklung auf Basis der fundierten Evaluierung durch das IHS. "Das ist im Sinne der Studierenden, Lehrenden und einer gesamthaften Qualitätssteigerung, da sich die Planungsmöglichkeiten der Universitäten und Betreuungsrelationen Studierende - Lehrende verbessern", betont Töchterle. Zentral sei auch der weitere Ausbau der Studierendenberatung, wo gerade die ÖH ein wichtiger Partner sei und auch in einer Arbeitsgruppe der Hochschulkonferenz gearbeitet werde.

Die im Wintersemester 2013/14 erstmals angewendete Regelung in fünf Studienfeldern (Paragraph 14h UG; Informatik, Biologie und Biochemie, Architektur und Städteplanung, Pharmazie sowie Management und Verwaltung, Wirtschaft und Verwaltung und Wirtschaftswissenschaften) hat sich im Wesentlichen bewährt. Dies gehe aber nicht "nur" auf die Festlegung von Obergrenzen bei den Studierendenzahlen zurück, sondern auch auf die zusätzlich ermöglichten 95 Professorenstellen. "Wir müssen stets an beiden Rädchen drehen, um eine verbesserte Betreuung der Studierenden zu ermöglichen", betont Töchterle. Insgesamt sei es zu keinem Rückgang der Studierendenzahlen, aber zu einer besseren Verteilung, höheren Motivation der Studierenden, bewussteren Studienwahl und dadurch geringeren Zahl an Studienabbrüchen in den fünf Studienfeldern gekommen, so Töchterle zu den Evaluierungsergebnissen. "Wir sind also auf dem richtigen Weg." Es gelte nun, die weiteren Schlüsse aus der Entwicklung in den einzelnen Studienfeldern zu ziehen, unterstützt der ÖVP-Wissenschaftssprecher das Vorhaben des Ministers nach einer Verlängerung, wie sie auch vom IHS Hand in Hand mit einer weiteren Evaluierung empfohlen und von einer Mehrheit der Rektorate gewünscht wird, sowie einer Ausweitung der Regelungen, die ebenso von einer Mehrheit der Rektorate unterstützt wird.

Auch die Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) habe sich laut Evaluierung des IHS in einigen Punkten bewährt, bedürfe aber einiger Nachjustierungen, "damit sie ihrem eigentlichen Zweck, dem konkreten Einblick in ein Studium, umfassend gerecht und nicht für eine quantitative Auswahl von Studierenden missbraucht wird". Letzteres könne gerade auch dadurch vermieden werden, dass den Universitäten die Regelung des Zugangs in stark nachgefragten Fächern ermöglicht wird. "Dann muss die STEOP nicht als Ersatz für fehlende Zugangsregelungen zweckentfremdet werden. Wir sind den Studierenden und Lehrenden ehrliche Regelungen schuldig", unterstreicht Töchterle. "Insofern ist es schlüssig, auch in Studien mit Zugangsregelungen Studieneingangsphasen einzurichten." Abschließend dankt er Mag. Martin Unger und dem gesamten Projektteam des IHS "für die qualitätsvolle, fundierte Arbeit der vergangenen Monate, die eine wertvolle Basis für die weiteren Schritte darstellt".
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003