Industrie: Zugangsregelungen an Universitäten ausweiten

IV-GS Neumayer: Umfassende Regelung des Hochschulzugangs für nachhaltige, planbare und transparente Entwicklung des Universitätssektors unverzichtbar

Wien (OTS/PdI) - Die Industrie sehe sich in ihren Forderungen nach einer umfassenden Regelung des Hochschulzugangs in Österreich "voll bestätigt", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, anlässlich der nun vorliegenden IHS-Evaluierungsergebnisse zu den Zugangsregelungen an den Universitäten heute, Donnerstag. "Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass es endlich einen geregelten Hochschulzugang in Österreich mit einem transparenten und fairen Zugangsmanagement braucht", so Neumayer. Für eine nachhaltige, planbare und transparente Entwicklung des Universitätssektors in Österreich sei dies unverzichtbar. Ein umfassendes Zugangsmanagement ermögliche sowohl mehr Qualität und Planbarkeit für die Studierenden, als auch mehr Planungssicherheit für die Universitäten. "Daher unterstützen wir auch ausdrücklich das Vorhaben von Bundesminister Reinhold Mitterlehner, die bestehenden Regelungen fortzuführen und auf weitere Studienfächer auszuweiten."

"Ein erfolgreicher, international wettbewerbsfähiger Wirtschafts-und Forschungsstandort Österreich braucht einen starken Universitätssektor. Umfassende Zugangsregelungen sind dabei ein wesentlicher Hebel, um die Qualität in Lehre und Studium zu heben", betonte Neumayer. Die Industrie fordere daher schon lange eine umfassende Regelung des Hochschulzugangs in Österreich, dies auch, um kontinuierlich steigende Studierendenzahlen entsprechend lenken zu können, aber auch rasch die Studieneignung der Studienwerberinnen und Studienwerber feststellen zu können. "Die vorliegenden Evaluierungsergebnisse beweisen einmal mehr, dass Zugangsregelungen Abbruchsquoten verringern, die Studienzeiten verkürzen und zu einer überlegteren Studienwahl führen", betonte der IV-Generalsekretär. Dies bestätige auch ein Vergleich mit dem erfolgreichen Fachhochschulsektor in Österreich, der über ein umfassendes Zugangsmanagement verfügte. "Darüber hinaus wird anhand der vorliegenden IHS-Studienergebnisse sowie auch am Bespiel Fachhochschule deutlich, dass Zugangsregelungen keine negativen Auswirkungen auf die sozialen Durchmischung der Studierenden haben. Was es natürlich zusätzlich braucht ist eine verbesserte Studien- und Berufsinformationen, hier ist bereits in der Schule anzusetzen, beispielsweise in Form eines verpflichtenden Faches Bildungs- und Berufsorientierung in der 7. und 8. Schulstufe einzuführen", so Neumayer.

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