Rauchen – Schrittweise aus der Sucht

Neue Studie zeigt eindrucksvoll, dass durch ärztliche Beratung in Kombination mit medikamentöser Therapie der Rauchstopp Schritt für Schritt gelingen kann

Wien (OTS) - 28.Mai 2015 - Jede Stunde stirbt ein Österreicher an den Folgen seines Tabakkonsums - meist sind es Lungenkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch Rauchen ist eine vermeidbare Todesursache. Über die Hälfte der Raucher will mit dem Rauchen aufhören, aber der Weg heraus aus der Sucht und hinein in ein rauchfreies Leben ist oft schwierig und nicht allein zu bewältigen. Ärztliche Unterstützung kann dabei helfen und die Abstinenzrate deutlich steigern. Besonders erfolgreich ist eine schrittweise Raucherentwöhnung mit Medikamenten und ärztlicher Beratung, wie eine neue Studie zeigt.(1)

Am 31.Mai ist Welt-Nichtraucher-Tag. Aktuell sterben weltweit jedes Jahr mehr als 5 Millionen Menschen durch Rauchen und zusätzliche 600.000 an den Folgen des Passivrauchens. In Österreich sind es 143 Männer und 76 Frauen, die Woche für Woche an den Folgen des Rauchens sterben. Die Entwicklung ist ungebrochen. Besonders besorgniserregend: Österreichs Jugendliche liegen im europäischen Vergleich an der traurigen Spitze: Mehr als die Hälfte (53%) aller 15- bis 19-Jährigen rauchen (2), davon 25 Prozent aller 15-Jährigen mindestens einmal in der Woche.(3)

Die Folgen des Nikotinkonsums sind allen voran Lungenkrebs, der zu 90 Prozent durch das Rauchen verursacht wird, sowie eine Verdoppelung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall.(4) Diese schwer wiegenden gesundheitlichen Folgen können aber vermieden werden, denn der menschliche Körper erholt sich nach dem Rauchstopp erstaunlich schnell: schon nach 20 Minuten sind die ersten positiven Zeichen zu bemerken, nach 5 rauchfreien Jahren hat sich das Lungenkrebs-Risiko bereits halbiert.(5) Weitere Daten und Fakten sind im aktuellen Schwerpunkt der Pfizer Initiative "Value of Medicines" nachzulesen auf: http://www.pfizer.at/vom/rauchen/

Laut aktuellen Studien ist sich über die Hälfte der österreichischen Raucher des hohen Gesundheitsrisikos bewusst und wollen mit dem Rauchen aufhören. Doch Prof. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Austria weiß, dass der Weg aus der Sucht oft schwierig und alleine kaum zu bewältigen ist: "Ein Großteil aller Raucher scheitert beim Versuch, alleine durch Willenskraft und ohne begleitende Maßnahmen mit dem Rauchen aufzuhören. Studien zeigen, dass nach einem Jahr fast alle wieder zur Zigarette greifen. Wesentlich besser sind die Aussichten für Raucher, die schrittweise aufhören wollen und dabei ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen."

Schrittweise rauchfrei durch Kombination aus Medikamenten und Beratung
Allein die Beratung durch den Arzt kann die Abstinenzrate um 30 Prozent steigern.(6) Eine neue Studie zeigt eindrucksvoll, dass das schrittweise Vorgehen besonders effektiv ist. Rund 1.500 aufhörwillige Raucher, die nicht bereit oder in der Lage waren, mit dem Rauchen innerhalb von 4 Wochen aufzuhören, wurden 24 Wochen lang mit einem Medikament oder Placebo behandelt. Am Ende und auch noch ein Jahr nach der schrittweisen Raucherentwöhnung durch eine medikamentöse Therapie war die kontinuierliche Abstinenzrate deutlich höher als in der Placebo-Gruppe.

Nützliche Informationen für zukünftige Nichtraucher

Pfizer setzt seit langem auf eine gesunde Lebensweise - ein wichtiger Grundpfeiler dabei ist fundiertes Hintergrundwissen für alle Österreicherinnen und Österreicher. Die Initiative "Value of Medicines - Wie Medikamente die Welt verändern" zeigt, wie therapeutische Errungenschaften der letzten Jahre und Jahrzehnte die Gesundheit jedes Einzelnen konkret verbessern konnten und welchen Stellenwert sie für die Gesellschaft, die Gesundheits- und Wirtschaftssysteme im Gesamten haben. Der aktuelle Schwerpunkt "Raucherentwöhnung" bietet umfangreiche Informationen zum Thema.

Weitere Unterstützung für zukünftige Nichtraucher bietet die Smartphone App "Rauchfrei durchstarten", die von Pfizer in Kooperation mit MedMedia sowie dem Nikotin Institut und der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin entwickelt wurde. Die App kann kostenlos im Apple App Store und Google play Store heruntergeladen werden und soll insbesondere junge Raucher ansprechen.

Linktipps:
Pfizer Initiative "Value of Medicines - Wie Medikamente die Welt verändern":
http://www.pfizer.at/gesundheit/die-bedeutung-von-medikamenten.html

Mehr über den Welt-Nichtraucher-Tag 2015:
http://www.who.int/tobacco/en/

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für Menschen in allen Lebensphasen. Mit einem Forschungsetat von 8,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 zählt Pfizer zu den größten forschenden Pharmaunternehmen der Welt und setzt neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Entzündungserkrankungen, Krebs, neurologische Erkrankungen und Schmerz, seltene Erkrankungen oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten mehr als 10.000 Forscher und etwa 80.000 Mitarbeiter bei Pfizer daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer, mit Hauptsitz in New York, ist in über 80 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 49,6 Milliarden US-Dollar.

In Österreich gliedert sich das Unternehmen in zwei Gesellschaften:

Die Pfizer Corporation Austria GmbH umfasst rezeptpflichtige Medikamente und rezeptfreie Produkte und ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at. Die Pfizer Manufacturing AustriaGmbH ist unser Produktionsstandort in Orth an der Donau wo der weltweite Bedarf der Impfstoffe zum Schutz gegen die durch Meningokokken der Serogruppe C verursachte Meningitis (MenC) und gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) hergestellt wird.

Hinweis zum Bildmaterial

Grafik "Schrittweise Raucherentwöhnung": (C) Pfizer, Abdruck honorarfrei

Bildlegende: Über 40 Prozent der Raucher bevorzugen eine schrittweise Raucherentwöhnung.(7)

Grafik "Ärztliche Unterstützung": (C) Pfizer, Abdruck honorarfrei

Bildlegende: Patienten, die Unterstützung von ihrem Arzt erhalten, haben eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit, das Rauchen aufzugeben.

Quellen:

(1) Ebbert JO et al. Effect of Varenicline on Smoking Cessation Trough Smoking Reduction. A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2015; 313(7):1-8
(2) Bundesministerium für Gesundheit, factsheet "Rauchverhalten in Österreich"
(3) Health at a glance (Europe 2013)
(4) Dt. Krebsforschungszentrum 2008, www.dkfz.de
(5) Centers for Disease Control and Prevention & American Cancer Society
(6) WHO. Treatment of tobacco dependence and smoking cessation methods
(7)Shiffman S et al. Smokers‘ interest in using nicotine replacement to aid smoking reduction. Nicotine Tob Res. Nov 2007;9(11):1177-1182

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