Haubner: „Jetzt nicht Kopf in den Sand stecken“

Gemeinsam Reformen angehen – TOP 10 müssen unser Ziel sein – Wirtschaft entlasten – Neues Kapitel für Österreich beginnen

Wien (OTS) - "Die Ergebnisse sind nicht erfreulich, bestätigen aber einmal mehr den Handlungsbedarf, den wir jetzt haben. Statt den Kopf in den Sand zu stecken müssen wir jetzt anpacken, um bald wieder ganz vorne zu sein", so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner anlässlich der Veröffentlichung des IMD-Rankings, bei dem der Standort Österreich von Platz 22 auf Platz 26 abgerutscht ist. "Es muss unser Ansporn sein, unter die TOP 10 zu kommen. Da sind wir jetzt alle gefragt - Regierung, Sozialpartner und die Wirtschaft. Nur gemeinsam können wir die Aufgaben, die vor uns liegen, bewältigen und den Standort Österreich wieder fit machen", betont Haubner.

Dass diese Aufgaben vielfältig sind, zeigt auch die Studie, die Österreich Aufholbedarf in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und Pensionen bescheinigt. "Wir müssen an allen Ecken und Enden Reformen angehen. Wir brauchen eine rasche Angleichung des Pensionsantrittsalters der Frauen an jenes der Männer, wir brauchen flexiblere, moderne Arbeitszeiten, die sich an die geänderten Lebensumstände der Gesellschaft anpassen und wir brauchen eine rasche und substanzielle Senkung der Lohnnebenkosten, um den Betrieben wieder unter die Arme zu greifen und den Unternehmergeist zu fördern. Nur so können wir international konkurrenzfähig bleiben", fordert Haubner.

Die Studie muss aber auch differenziert betrachtet werden. In manchen Teilbereichen wie "Wirtschaftsentwicklung" bei der Exportkonzentration nach Produkte aber auch bei der Lehrlingsausbildung nimmt Österreich Spitzenplätze ein. "Das zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Daran müssen wir anknüpfen und sicherstellen, dass wir in diesen Bereichen auch weiterhin die besten Rahmenbedingungen für Österreichs Wirtschaft schaffen", betont Haubner, der in diesem Zusammenhang auf den dringend notwendigen Bürokratieabbau verweist: "Die heimischen Unternehmen werden momentan von einer Bürokratielawine überrollt. Wir haben bereits die ersten erfolgreichen Schritte zur Entbürokratisierung gesetzt, diesen Weg müssen wir jetzt konsequent fortsetzen". Das Ranking muss als Anlass dafür genommen werden, Österreich zu einem Neustart zu verhelfen. "Die Zahlen belegen es deutlich: Wir müssen unsere Hausaufgaben machen! Statt zu jammern müssen wir jetzt mit Optimismus, Reformwillen und Durchsetzungskraft gemeinsam ein neues Erfolgskapitel für Österreich beginnen", so Haubner abschließend.

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