SP-Zahrer ad Mickel-Göttfert: Viel gesagt, aber wenig getan

Wahlversprechen wurden offenbar „vergessen“

Wien (OTS/SPW-K) - "Unsere Josefstadt ist zu schön, um sie dem konservativen Stillstand hinzugeben", sagt die SPÖ-Spitzenkandidatin, Gaby Zahrer, bezugnehmend auf die heutige Pressekonferenz von Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert, in der sie Bilanz über ihre Amtszeit zieht. Denn die ÖVP-Bezirksvorsteherin habe viele ihrer Wahlversprechen offenbar "vergessen".

"Die positiven Aktivitäten, wie das AnrainerInnenparken oder der Schulausbau, sind im Bezirk einstimmig beschlossen worden und dadurch ein Verdienst aller Fraktionen - ohne dass die Vorsteherin etwas tun musste", so Zahrer. Aber dort, wo sie etwas bewirken hätte können, hat sie großteils versagt.

So hat Mickel-Göttfert im Zuge des Wahlkampfes 2010 beispielsweise die Öffnung der Grünflächen im Palais Strozzi versprochen. "Jetzt haben wir 2015 und die Gärten im Palais Strozzi sind immer noch geschlossen", stellt Zahrer fest.

Im Gegensatz zu ihren Ankündigungen von 2010, die Gärten der Beamtenversicherungsanstalt (BVA) zu öffnen, sind auch diese nach wie vor gänzlich geschlossen. "Wir haben dort einen Generationenspielplatz mit Fitnessgeräten gefordert. Das würde sehr gut zu einer Gesundheitsinstitution wie der BVA passen", sagt Gaby Zahrer.

"Es ist interessant, dass Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert ihre Bilanz ausgerechnet im Schönbornpark präsentiert", sagt Zahrer. Denn auch hier hatte sie große Pläne: Sie hat bereits die Bevölkerung zur Neugestaltung befragt, ein Architekturbüro beauftragt, eine Präsentation sowie eine Ausstellung für die JosefstädterInnen abgehalten, nur um schlussendlich einen Rückzieher zu machen und lediglich die Mauer des Parks zu sanieren. "Aber die Menschen gehen nicht in den Park, um eine Mauer zu sehen. Das bringt niemandem etwas und das war so nicht vereinbart. Die JosefstädterInnen wurden hier ganz offensichtlich im Stich gelassen", so Zahrer.

"Die Josefstadt verdient eine aktive Bezirksvorstehung durch eine gestärkte SPÖ, die Initiative zeigt, die Anliegen der Josefstädterinnen und Josefstädter umsetzt und hält, was sie verspricht", schloss Zahrer.

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