Asyl – Stronach/Lintl: Bei EU-Umsiedelungsvorschlag müssen auch Österreichs Vorleistungen berücksichtigt werden!

Klare Unterscheidung zwischen asylberechtigten Flüchtlingen nach der Genfer Flüchtlingskonvention und reinen Wirtschaftsflüchtlingen

Wien (OTS) - "Es ist sinnvoll und logisch, dass nun innerhalb der Staatengemeinschaft auch jene Länder in die Pflicht genommen werden, die bisher säumig bei der Aufnahme von Flüchtlingen waren", kommentiert die außenpolitische Sprecherin des Team Stronach den EU-Umsiedelungsvorschlag. Allerdings müsse sichergestellt werden, "dass Österreich durch die Quote nicht zusätzlich belastet wird!"

"Obwohl Österreich von sicheren Drittstaaten umgeben ist, steigt die Zahl der Asylwerber in unserem Land stetig an. Dies zeigt, wie durchlässig die EU-Außengrenzen sind und wie großzügig einzelne Mitgliedsstaaten beim Durchmarsch der Flüchtlinge in Richtung großzügiges Österreich oder Deutschland sind", beschreibt Lintl die derzeitige Situation. "Wir haben schon viel mehr als die der Quotenregelung entsprechenden knapp über tausend Flüchtlinge in unserem Land und täglich kommen neue. Das muss daher auch berücksichtigt werden!", verlangt Lintl. Ein weiterer Anstieg sei der Bevölkerung nicht mehr zuzumuten. "UNO und EU müssen rasch dafür sorgen, dass die potentiellen Flüchtlinge in den Herkunftsländern in Lagern gesichert leben können, bis mögliche Asylgründe anerkannt sind", verlangt Lintl.

"Nötig ist eine klare Unterscheidung zwischen asylberechtigten Flüchtlingen nach der Genfer Flüchtlingskonvention und reinen Wirtschaftsflüchtlingen", erinnert Lintl. Denn: "eine konsequente Rückführung jener, die nur unser großzügiges Sozialsystem ausnutzen wollen, schafft auch größere Bereitschaft bei der eigenen Bevölkerung, jenen, die wirklich verfolgt sind, Schutz zu gewähren."

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