Egal welche Schulform: Uns interessieren Inhalte und mehr Autonomie!

Aktuelle Diskussion rund um die Gesamtschule entwickelt sich in die falsche Richtung. Michlmayr: „Die Lehrpläne müssen dringend evaluiert werden, damit unsere Kinder für die Zukunft lernen!“

St. Pölten (OTS/NÖI) - Seit Tagen kocht die Diskussion rund um eine Gesamtschule der 10-14-Jährigen hoch. "Das eigentliche Problem, nämlich dass unsere Kinder nach veralteten Lehrplänen unterrichtet werden, wird dabei vergessen", sagt JVP NÖ Landesobmann Lukas Michlmayr. "Es kann nicht nur um Gesamtschule ja oder nein gehen, sondern auch darum, dass es endlich zu richtigen Reformen kommt. Wir sind gegen veraltete Fächer und für mehr Schulautonomie. Uns ist nicht wichtig, was auf der Schule steht, sondern was die Schüler davon haben!" Eine Schulreform, bei der auch die Unterrichtsfächer auf Herz und Nieren geprüft werden, ob sie noch zeitgemäß sind, ist lange überfällig. Die Voraussetzungen für und Anforderungen an unsere Kinder haben sich geändert und bedürfen einem neuen Lehrplan, der sie zukunftsfit macht. "Wichtig ist uns in jedem Fall: Die Pädagogen müssen intensiver auf Schüler eingehen können! Im Klassenverband muss differenziert werden, so dass Hochbegabte und Schwächere ihren Kompetenzen nach individuell gefördert werden können! Dafür braucht es auch mehr Budget und Ressourcen."

Neben einer Evaluierung des Lehrplans muss man auch endlich auf die Autonomie der Schulen setzten. "Ein Direktor muss sich seine Lehrer aussuchen dürfen und ebenso, wofür er seine Ressourcen einsetzt. Nur so können unsere Kinder in Zukunft vom Bildungssystem auch profitieren", betont Lukas Michlmayr.

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