Muchitsch: Verwaltungsvereinfachung durch monatliche Beitragsgrundlagen-Meldung

Tricksereien bei Lohnsummen werden erschwert

Wien (OTS/SK) - "Die heute im Sozialausschuss beschlossenen Änderungen bei der Meldepflicht bringen mehr Transparenz mit sich und verhindern Tricksereien bei den Lohnsummenverfahren. Außerdem bringt die nun monatliche Meldung der Beiträge, im Vergleich zu den bisher jährlichen Meldungen, eine Verwaltungsvereinfachung mit sich", so SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch. ****

Die monatliche ASVG-Beitragsgrundlagenmeldung wird in Zukunft auf elektronischem Weg an den zuständigen Krankenversicherungsträger gemeldet werden. "Für ArbeitnehmerInnen ergibt sich zusätzlich der Vorteil, dass Leistungen aus dem Sozialversicherungssystem, etwa das Krankengeld, einfacher und weniger bürokratisch zu erhalten sind. Die Ansprüche sind direkt von der Krankenkasse auszurechnen", so Muchitsch.

Durch die Aufhebung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze können Personen, die einer geringfügig bezahlten Arbeit nachgehen, an einzelnen Tagen auch mehr verdienen, als die derzeit geltende tägliche Grenze vorsieht. "In Zukunft wird es möglich sein, an einzelnen Tagen mehr zu verdienen, wenn man über das Monat verteilt unter der Geringfügigkeitsgrenze bleibt", so Muchitsch.

"Für ArbeitnehmerInnen bringt auch die neue Berechnung des Arbeitslosengeldes Vorteile, da dieses nunmehr zeitlich näher zum Beginn der Arbeitslosigkeit berechnet werde", betont Muchitsch.

Teil des Gesetzespakets ist auch die Senkung der Verzugszinsen für einen SV-Beitragsrückstand von acht auf vier Prozent über dem Basiszinssatz. (Schluss) ve/ms

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