NEOS: Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan für die Jahre 2017/18 geht in die richtige Richtung

Scherak: "Der versprochenen Ausbau der Studienplätze an den Fachhochschulen darf jedoch bezweifelt werden"

Wien (OTS) - Die strategische Weiterentwicklung des Fachhochschulsektors sieht, wie heute im Ministerrat vorgelegten Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan 2017/18 festgeschrieben, eine deutliche Stärkung dieses Bereichs vor. "Die Fachhochschulen haben sich zu einer wesentlichen Säule der tertiären Bildung, aber auch zu Trägerorganisationen von Kooperationen mit der Wirtschaft entwickelt", so NEOS-Wissenschaftssprecher Niki Scherak. "Wie auch im universitären Sektor bedarf es hier einer nachhaltigen Finanzierung der Studienplätze und einer verstärkten Profilbildung der einzelnen FH-Standorte."

Kritisch anzumerken ist jedoch der schleppende Ausbau der FH-Studienplätze. Während 2015/16 noch etwa 500 neue Studienplätze geschaffen wurden, sind für 2016/17 nur 315 neue Plätze vorgesehen. Hier ist Wissenschaftsminister Mitterlehner gefordert: "Angesichts des klaren Rückgangs im Ausbau von Studienplätzen in den kommenden Semestern bezweifle ich, dass der selbst auferlegte Fahrplan halten wird", zeigt sich Niki Scherak verwundert. "Außerdem kann ich der Idee, dass die FHs eine kapazitive Entlastung der Universitäten darstellen sollen, wenig abgewinnen. Das ist wenig schmeichelhaft für die Fachhochschulen, die sich sehr gut entwickelt haben. Die beiden Sektoren ergänzen sich und verdienen jeweils hohe Aufmerksamkeit und eine solide Budgetierung. Das Versprechen einen Sektor auszubauen, entlastet sicherlich nicht den anderen - Investitionen in die Zukunft Österreichs sollten ohne derartige Aufrechnungen erfolgen", schließt Scherak.

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